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Stockholm tritt Smart-City-Programm Talq bei

27.03.2020

Gemeinsam mit Talq will die Stadt aktiv intelligente Außenbeleuchtung der Zukunft gestalten.

Vogelperspektive auf Stockholm, Schweden. (Foto: Lennart Johansson)

Unternehmen aus der Beleuchtungsindustrie gründeten 2012 das Talq-Consortium. Ziel der Partnerschaft ist es, einen international anerkannten Protokoll-Standard für die Überwachung und Steuerung heterogener Beleuchtungssysteme zu setzen. Um das zu erreichen, hat Talq auch ein Partner-Programm für Markteilnehmer wie Städte und Gemeinden, Betreiber, Berater und andere Organisationen ins Leben gerufen.

Intelligente Stadtanwendungen wie die Straßenbeleuchtung und ihre Steuerungssysteme sind langfristige Investitionen und sollen über Jahrzehnte hinweg eingesetzt werden. Neben Investitionskosten und Umweltfragen spielt beim Aufbau solcher Anlagen auch die Zukunftssicherheit eine Rolle. Offene, interoperable Systeme wie die Produkte des Talq-Konsortiums bieten genau das. Sie erlauben es den Städten, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Lösungen für ihre individuellen Smart-City-Konzepte zu wählen und dabei offen und bereit für Erweiterungen zu bleiben.

Björn Lindelöf, Lichttechniker bei der Verkehrsbehörde der Stadt Stockholm, berichtet, wie es zu der Zusammenarbeit mit Talq kam: »Die Stadt Stockholm prüft seit einigen Jahren ein neues Kontrollsystem, aber aufgrund des Mangels an geeigneten Standards geht die Arbeit nur langsam voran. Jetzt können wir sehen, wie der Markt reift und die Standards wie Talq an Bedeutung gewinnen werden. Wir haben uns bei der Beschaffung einer zentralen Verwaltungssoftware für ein Lichtpilotprojekt für Talq entschieden und sind dem Konsortium beigetreten, um Zugang zu allen relevanten Unterlagen und Informationen zu erhalten und die Entwicklung genauer zu verfolgen.«

www.talq-consortium.org


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