Projekte

Skulpturaler Musikschulbau

Spezielle Gestaltungswünsche, spezielle Leuchten

Auf einen Blick

Das neu angelegte Kulturzentrum in Wolfurt besticht durch weite Flächen und anspruchsvolle Solitärbauten. Dank der miteinander verwobenen Außenräume und Gebäude lädt das Areal zum Verweilen ein. Ein wesentliches Element der Quartiersentwicklung ist der neue von Fink Thurnher Architekten konzipierte Musikschulbau, der durch seine skulpturale Architektur und die hochwertigen Materialien besticht: gegossener Beton, unbehandeltes, sägeraues Eichenholz, Filz, Messing sowie hinterlüftetes Klinkermauerwerk.

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Diverse Solitärbauten verbinden sich über großzügige Flächen zum neu angelegten Kulturzentrum der Vorarlberger Gemeinde Wolfurt. Die Musikschule ist Teil des Masterplans für die Quartiersentwicklung. (Quelle: Zumtobel)

Der neue Bau wird seit Eröffnung bereits intensiv von über 50 Lehrern und 1400 Schülern, sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Erwachsenen, genutzt. Das Unterrichtsangebot umfasst die gesamte Palette an Instrumenten sowie Tanz- und Musikstile.

Gemeinsam mit Elektroplaner Ludwig Schneider und dem Lichtplanungsbüro conceptlicht at rund um Manfred Draxl hat Zumtobel eine Lichtlösung mit speziell entwickelten Leuchten umgesetzt: Die Leuchten mussten unter anderem eine flickerfreie HD-Kamera-Tauglichkeit vorweisen. Auch die Spiegelung der LED-Punkte im Reflektor war eine Vorgabe des Lichtplaners, die Zumtobel in allen Leuchten umgesetzt hat. Die Leuchten verfügen zudem über bestimmte Abstrahlcharakteristiken und somit über eine besondere Lichtwirkung und -verteilung.

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Für Kamera-Aufzeichnungen in HD-Qualität war flickerfreies LED-Licht gefragt. Der Lichtplaner wümschte zudem, dass sich Lichtpunkte in den Reflektoren der Downlights abzeichnen. (Quelle: Zumtobel)

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Für eine homogene Ausleuchtung der Grundfläche in den Klassenzimmern, der Bücherei sowie dem Tanz- und Vorstellungsraum kommen drei verschiedene quadratische Downlights zum Einsatz: als Einbauvariante in der Holzlatten- und Sichtbetondecke sowie im Außenbereich mit Schutzklasse IP54. Für eine gleichmäßige Aufhellung der Wandfläche sorgt ein quadratischer Wallwasher, der in der Sichtbetondecke eingebaut ist.

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Die Studios, Unterrichtsräume und der Saal werden von Downlights beleuchtet. (Quelle: Zumtobel)

In den Gängen bietet eine weitere Wallwasher-Variante Orientierung: Eine lineare Pendelleuchte sorgt mit Hilfe eines direkten Wallwasher-Anteils und eines indirekten Deckenaufhellungsanteils für die Beleuchtung der Wand- und Deckenflächen. Im Treppenhaus ist die Linienleuchte im Sichtbeton integriert und weist den Besuchern mit einer direkten Lichtverteilung den Weg.

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Eine lineare Pendelleuchte flankiert die Flure und Gänge. Sie hellt decken- und Wandflächen auf. (Quelle: Zumtobel)

Auch die LED-Leuchten »Tecton« und »Slotlight II« von Zumtobel sowie »AquaForce« und »PopPack LED« von Thorn sind installiert. Mit ihren hohen Lichtausbeuten sind sie Teil des Energieeffizienz-Konzeptes für die Musikschule. Es wurde in allen Gewerken von Klimatisierung, über Warmwasser und Beleuchtung bis hin zu sämtlichen Geräten der technischen Gebäudeausrüstung umgesetzt.

Projektinformationen:

Architekten: Fink Thurnher, Bregenz (A), www.fink-thurnher.at
Lichtplanung:
Conceptlicht at, Manfred Draxl, Mils (A), www.conceptlicht.at
Elektroplanung: Elektroplanung Ludwig Schneider, Egg |  Elektro-Technik-Theurer e.U., Wolfurt (A), www.theurer.at
Leuchten: Zumtobel Group, Dornbirn (A), www.zumtobel.com

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