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Klimaziel erreicht

09.09.2020

Der Beleuchtungshersteller Signify hat für alle seine Aktivitäten weltweit CO-Neutralität erreicht und bezieht seinen Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen. Während das Unternehmen auf dem Weg ist, seine weiteren Ziele für 2020 zu erfüllen, hat es bereits einen neuen Fünfjahresplan festgelegt, der auf die Verdopplung seiner positiven Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft abzielt.

Die Zeichen stehen auf Grün bei Signify: Das Unternehmen hat seine selbstgesetzten Klimaziele frühzeitig erreicht. (Foto: Signify)

Signify hat die durch sein operatives Geschäft entstehenden Emissionen seit 2010 um mehr als 70 % reduziert, nachdem das Unternehmen an allen Standorten auf energieeffizientere Technologien, nachhaltigere Transportmittel und optimierte Logistikplanung sowie auf weniger und nachhaltigere Geschäftsreisen umgestellt hat. Außerdem bezieht Signify seinen Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen, unterstützt durch zwei Strombezugsverträge, einen in Texas und einen zweiten in Polen. Die Reduzierung der Emissionen wird durch ein CO-Ausgleichsprogramm mit Projekten erreicht, die das Wohlergehen der lokalen Gemeinschaften fördern sollen.

»Ich bin sehr stolz auf alle Mitarbeiter von Signify und danke ihnen für die Unterstützung unseres Ziels der CO-Neutralität. Das ist ein wirklich großer Erfolg. Und wir würden uns freuen, wenn sich uns viele weitere Unternehmen anschließen«, erklärte Eric Rondolat, CEO von Signify. Um den Herausforderungen zu begegnen, die der demografische Wandel, die Urbanisierung, der Klimawandel und die Ressourcenknappheit mit sich bringen, will das Unternehmen seine positiven Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Gesellschaft bis zum Jahr 2025 verdoppeln. Mehr als klimaneutral Das neue Nachhaltigkeitsprogramm »Brighter Lives, Better World 2025« soll dabei über Klimaneutralität hinausgehen.

Die UN-Nachhaltigkeitsziele dienen Signify als strategischer Kompass auf dem Weg zur Realisierung der folgenden vier Ziele:

  1. Verdopplung des Tempos in Hinblick auf das Pariser Abkommen: Im Rahmen des Engagements für den Klimaschutz (SDG13) wird Signify über die Klimaneutralität hinausgehen und die CO-Emissionen in seiner gesamten Wertschöpfungskette reduzieren. Bereits 2025 werden die Ziele für 2031 erreicht, die im Pariser Abkommen für Unternehmen festgelegt wurden, um den Temperaturanstieg auf einen Wert zu begrenzen, der 1,5 °C über dem Wert des vorindustriellen Zeitalters liegt. Signify wird dies erreichen, indem es die Energieeffizienz des Portfolios erhöht, um so die bei den Kunden entstehenden Emissionen zu reduzieren und die CO-Reduzierung auch bei seinen Lieferanten voranzutreiben. Durch den Einsatz von energieeffizienter LED-Beleuchtung kann der Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung um durchschnittlich 50 % verringert werden. Eine zusätzliche Einsparung von ca. 30 % wird durch die Nutzung von Konnektivität und smarten Lichtsystemen erreicht. Darüber hinaus ist das Unternehmen der Auffassung, dass der Ausbau solarbetriebener Beleuchtungssysteme eine weitere sehr wirksame Möglichkeit zur Reduzierung der CO-Emissionen bietet.
  2. Verdopplung der zirkulären Einnahmen auf 32 %: Das Erreichen einer Kreislaufwirtschaft ist wichtiger geworden als je zuvor. Die Menschen konsumieren gegenwärtig 1,6 Mal so viele Ressourcen wie unser Planet bereitstellen kann, so dass Ressourcenknappheit und Abfallproblematik besorgniserregende Ausmaße erreicht haben. Signify engagiert sich für nachhaltigen Konsum und Produktion (SDG12) mit Produkten, die nachgedruckt, aufgearbeitet, wiederverwendet oder recycelt werden können. Dies wird dabei helfen, das Ziel zu erreichen, die Einnahmen aus zirkulären Produkten, Systemen und Dienstleistungen bis 2025 auf 32 % zu verdoppeln. Dazu gehören die Umsätze aus im 3D-Druck hergestellten Leuchten, die Signify als erstes Beleuchtungsunternehmen in großem Maßstab entwickelt, ebenso wie die Einnahmen aus Straßenleuchten mit wieder verwendbaren Komponenten und wiederverwertbaren Teilen, die Anfang dieses Jahres vorgestellt wurden. Im Rahmen der Verpflichtung zu einer Kreislaufwirtschaft engagiert sich das Unternehmen auch für nachhaltige Verpackungen, für die Eliminierung von Kunststoffen aus allen Verbraucherverpackungen vor Ende 2021 und dafür, dass keinerlei Abfall mehr auf Deponien entsorgt werden muss.
  3. Verdopplung der Einnahmen auf 32 % für eine höhere Lebensqualität durch Innovationen, die der Gesellschaft zugutekommen: Signify will Gesundheit und Wohlergehen (SDG3) und nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG11) fördern. Das Unternehmen wird den Anteil der Einnahmen für eine bessere Lebensqualität, die der Gesellschaft zugutekommt, auf 32 % verdoppeln. Dazu gehören Einnahmen aus Beleuchtungsinnovationen, die die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, die Sicherheit und Gesundheit & Wohlbefinden erhöhen.
  4. Verdopplung des Engagements für Vielfalt und Integration und Verdopplung des Frauenanteils auf Führungsebene auf 34 %: Signify engagiert sich für menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG8) und für die Bereitstellung attraktiver Arbeitsplätze. Das Engagement für Vielfalt und Integration wird verstärkt und zielt darauf ab, den Frauenanteil auf Führungsebene im Unternehmen auf 34 % zu verdoppeln. Und mit der Signify Stiftung setzt sich das Unternehmen für die Sicherheit der Mitarbeiter, die Nachhaltigkeit der Lieferanten und eine bessere Lebensqualität ein.

 

www.signify.com


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