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08. August 2022

Ressourcenbewusstsein stärken

»Lightcycle Rohstoffwochen« schaffen ein erhöhtes Ressourcenbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Schüler*innen bei den Lightcycle Rohstoffwochen (Quelle: Lightcycle)

Der Welttag des Naturschutzes am 28. Juli ist ein guter Anlass, um über die Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebens genauer nachzudenken und das Bewusstsein über den Schutz der natürlichen Ressourcen zu schärfen. Die Bildungsinitiative »Lightcycle Rohstoffwochen« setzt schon frühzeitig bei der Aufklärung ein und öffnet Schüler*innen den Blick für Rohstoffe, die in alltäglichen Elektrogeräten enthalten sind.

Ressourcenwissen für junge Menschen

Die bundesweite Bildungsinitiative »Lightcycle Rohstoffwochen« unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz wird unterstützt vom Umweltbundesamt und wendet sich vor allem an Jugendliche aller Schularten der Sekundarstufe. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen, die das neu erworbene Wissen nachhaltig verankern sollen.

Re-think, Re-fuse, Re-duce, Re-use, Re-form, Re-act, Re-pair, Re-cycle lautet die Botschaft. Ziel ist es nicht nur, die wertvollen Schätze, die in jeder Kommune, in Gebäuden, im Boden, in Schubladen und Kellern oder im Hausmüll verborgen sind, zu bewahren und zu verwerten.

»Wir wollen vor allem jungen Menschen begreifbar machen, welche Rohstoffe in ausgedienten Elektrogeräten schlummern und wie entscheidend ihr eigenes Konsumverhalten die Zukunft unserer Erde prägt«, so Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle, Förderer und Initiator.

So läuft die Initiative ab

Erfahrene Umweltpädagogen kommen direkt ins Klassenzimmer und gehen mit den Jugendlichen auf eine spannende weltweite Spurensuche nach Rohstoffen. Im Dialog mit den Naturwissenschaftlern von »Geoscopia Umweltbildung« erleben und erarbeiten sich die Schüler*innen den Zusammenhang zwischen unserem Lebensstil und den Folgen des wachsenden Hungers nach Rohstoffen.

Gemeinsam erarbeiten sie Handlungsoptionen, wie sie aktiv im privaten und schulischen Umfeld ihren sozialen und ökologischen Fußabdruck verringern können – zum Beispiel mit der richtigen Entsorgung von ausgedienten LED- und Energiesparlampen.

Lässt sich ein Elektrogerät nicht mehr reparieren oder ist die Lampe tatsächlich kaputt, müssen diese der fachgerechten Entsorgung zurückgeführt werden, etwa durch die Abgabe auf dem Wertstoffhof oder im Handel – denn bis zu 90 Prozent der Lampenbestandteile können recycelt werden.

www.lightcycle.de