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26. Juli 2022

Nachhaltig, kreislaufgerecht und sozial verträglich Bauen

Nimbus und Häfele unterstützen Gewinnerteams beim internationalen Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe in Wuppertal.

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Das stolze Siegerteam des Solar Decathlon Europe 21/22: RoofKIT aus Karlsruhe. (Foto: SDE 21-22)

16 Hochschulteams aus zehn Ländern haben beim Solar Decathlon Europe 21/22 in Wuppertal vom 10. bis zum 26. Juni gezeigt, wie klimafreundlich und kostengünstig Baulücken geschlossen, Gebäude aufgestockt oder in die Jahre gekommene Bauten saniert werden können.

Bei dem in Wuppertal ausgetragenen Zehnkampf ging es erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs um die Sanierung und den Weiterbau des Gebäudebestands, wo die größten Potenziale der urbanen Energiewende liegen. Über 115.000 Gäste haben die Demonstrationsbauten der Hochschulen im Maßstab 1:1 vor Ort erlebt.

RoofKIT gewinnt

Gesamtsieger des weltweit größten universitären Wettbewerbs, der in zehn Disziplinen ausgetragen wird, ist das Team RoofKIT aus Karlsruhe. Die Stuttgarter Leuchtenmanufaktur Nimbus unterstützte die Studierenden des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit einem flexiblen Lichtkonzept basierend auf kabellosen LED-Leuchten.

Die Studierenden des KIT unter der Leitung von Prof. Dirk E. Hebel und Prof. Andreas Wagner haben das überzeugendste Konzept für das klimafreundliche Weiterbauen unserer Städte präsentiert.

Um zu zeigen, wie energie- und ressourceneffizientes, kreislaufgerechtes und sozial verbindendes Bauen aussehen kann, entwarf das Team eine Aufstockung für ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das Café Ada in der Altstadt von Wuppertal, und errichtete einen Gebäudeteil in Originalgröße als Demonstrationsobjekt auf dem sogenannten Solar Campus.

Die von dem Karlsruher Team entworfene Dachaufstockung besteht aus Holzwohneinheiten, die um ein Atrium angeordnet sind.

Das Karlsruher Team des KIT entwarf eine Dachaufstockung für das Café Ada in Wuppertal, bestehend aus vorgefertigten Holzmodulen. Viele Bauteile und Materialien des RoofKIT wurden der sogenannten städtischen Mine entnommen und im zweiten, dritten oder gar vierten Kreislauf verwendet. (Foto: Zooey Braun)

Weniger ist mehr

Das Beleuchtungskonzept des RoofKIT folgt der Idee der Suffizienz – dem Weglassen aufwendiger Technikinfrastruktur. Konkret bedeutet dies die Vermeidung unnötiger Leuchten, wo immer es möglich ist, und die Verwendung flexibler, tragbarer kabelloser Leuchten, um nur die Bereiche zu beleuchten, die gewünscht werden.

Für die Realisierung des Konzeptes wurden die Studierenden tatkräftig von Nimbus unterstützt. Die kabellosen Wandleuchten Winglet CL des Stuttgarter Leuchtenherstellers erlauben etwa die Montage völlig unabhängig von elektrischen Anschlüssen und bieten den Nutzenden alle Freiheiten, die Leuchten an unterschiedlichen Orten einzusetzen.

Die »Winglet CL« wurde von Nimbus vor allem für die bodennahe Raum- und Ambientebeleuchtung entwickelt, inklusive integriertem Bewegungsmelder und Helligkeitserkennung. Als äußerst flexible Tisch- oder Leseleuchten kommen im RoofKIT die kabellosen »Roxxane Leggera CL« von Nimbus zum Einsatz.

Ausschlaggebend für den Gesamtsieg beim SDE 21/22 waren die Disziplinen Architektur und Innovation. RoofKIT überzeugte auch in den Einzeldisziplinen Nachhaltigkeit und Timber Construction Award (jeweils 1. Platz) und gewann den Sustainable Architecture Lighting Award, ausgelobt von der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft e.V.

Neben den kabellosen Wandleuchten Winglet CL kommt auch die tragbare Leseleuchte Roxxane Leggera CL von Nimbus zum Einsatz. (Foto: Zooey Braun)

Das Projekt MIMO der Hochschule Düsseldorf

Auch das Düsseldorfer Team MIMO bekam Support von Nimbus – und von der gesamten Häfele Unternehmensgruppe. Die Hochschule Düsseldorf erreichte mit ihrem konsequent nachhaltigen Konzept und einem wandelbaren Wohnraum einen stolzen vierten Platz in der Gesamtbewertung.

Die Hochschule Düsseldorf hatte sich unter dem Motto »Minimal Impact – Maximum Output«, kurz MIMO, dem SDE 21/22 gestellt. Den Studierenden war es wichtig zu zeigen, wie Architektur unter minimalem Einsatz von Ressourcen ein maximales Potenzial für den Umwelt- und Klimaschutz entfalten kann – verantwortet doch der Gebäudesektor rund 40 % der globalen CO2-Emissionen.

Projekt MIMO, Hochschule Düsseldorf, Roxxane Leggera CL (Foto: Marvin Hillebrand)

Der Entwurf aus Düsseldorf konzentrierte sich wie RoofKIT auf die Aufstockung des Café Ada in Wuppertal mit einer innovativen und energetisch optimierten Wohnnutzung. Die Studierenden der Hochschule Düsseldorf wendeten sich auf der Suche nach einem flexiblen Beleuchtungskonzept an Nimbus und auch sie setzten die kabellosen, akkubetriebenen »Roxxane Leggera CL«-Leuchten ein. Zudem entstand über die Modellbauwerkstatt der Hochschule der Kontakt zum Mutterkonzern von Nimbus, zur Firma Häfele in Nagold. Der international aktive Spezialist für Beschlagtechnik und Lichtlösungen konnte den Studierenden bei vielen Innenausbauthemen mit innovativen Lösungen zur Seite stehen.

Ergänzend zu den kabellosen Nimbus-Leuchten wählten die Studierenden Möbelleuchten von Häfele aus. Die dezenten »Loox5«-Lichtbänder erhellen etwa eine Küchenarbeitsplatte oder dienen als Akzent- oder Orientierungslicht. Die Leuchtenfamilien von Nimbus und das indirekte Möbellicht von Häfele ergänzen einander perfekt und ermöglichen es, unterschiedlichste Anforderungen optimal ins Licht zu setzen.

Projekt MIMO, Möbellicht Häfele, Hochschule Düsseldorf (Foto: Marvin Hillebrand)

Das Team MIMO konnte im Gesamtranking des SDE 21/22 den 4. Platz belegen und verbuchte Erfolge bei den Einzeldisziplinen Kommunikation & Bildung (1. Platz) oder Realisierbarkeit & sozial-ökonomischer Kontext (2. Platz).

www.nimbus-group.com | www.haefele.de