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21. April 2022

Ein Topf voll Gold

Lesezeit: ca. 1 Minute
Plakat zur Vernissage

Das sogenannte Sonnenmetall, dient als irdischer Stellvertreter der Sonne, dem die gleichen Eigenschaften zugesprochen werden wie unserem Zentralgestirn selbst.

Das KloHäuschen wird durch die Symbolmacht des Goldes verwandelt, die entstandene Installation wird zu einer Quelle unerschöpflichen Lichtes.

Aufgrund seiner Unzerstörbarkeit und seiner überirdischen Aura ist Gold zum Inbegriff des Reinsten, Höchsten und Ewigen geworden. Diese Beständigkeit, die uns auch in Krisenzeiten eine gewisse Sicherheit vermitteln soll, kreiert ein Refugium, welches uns für einen kurzen Moment vergessen lässt, was ist und uns träumen lässt von dem, was sein kann.

Lea Handl und Anna Herrmann lernten sich während ihres Studiums an der Akademie der bildenden Künste München kennen. Das Projekt entstand 2021, während ihres zweiten Semesters im Seminar Lichtgestaltung, betreut von Katrin Rohr (luxophil lighting). Ein Jahr später wird die bereits für den LUXI-Preis nominierte Ausstellung »Ein Topf voll Gold« realisiert.

Lea Handl wurde 1999 geboren und ist in Frickingen am Bodensee aufgewachsen. Nach ihrer Ausbildung als Holzbildhauerin zog sie nach München und begann dort 2020 ihr Innenarchitekturstudium an der AdbK München.

Anna Herrmann wurde 1994 in München geboren. Sie studierte Produktdesign am Beckmans College of Design in Stockholm und arbeitet seit ihrem Abschluss 2019 an der Schnittstelle zwischen Funktionalität und künstlerischem Schaffen. Seit 2020 studiert sie Innenarchitektur an der AdbK München.

Vernissage 7.5.2022, 19:35 Uhr Ort: Das KloHäuschen