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22. Februar 2022

Aktualisiertes Smart-City-Protokoll

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Das neue Protokoll (Quelle: TALQ-Konsortium)

Mit der Veröffentlichung der Spezifikation 2.4.0 wird die Weiterentwicklung des Softwareprotokolls fortgesetzt. Mehrere neue Anwendungsprofile, wie Umweltdatenüberwachung, Smart Parking und Verkehrsmanagement, wurden integriert.

Das neue TALQ-Protokoll 2.4.0 (inklusive Datenmodell und API-Definitionen) ist öffentlich und kostenlos auf GitHub verfügbar. Alle Aktualisierungen und Erweiterungen zielen darauf ab, die Interoperabilität verschiedener Systeme zu ermöglichen und damit Investitionsentscheidungen für smarte Städte und Kommunen zu erleichtern.

Das TALQ-Konsortium hat die neueste Protokollversion 2.4.0 auf GitHub eingestellt, um sie der weltweiten Smart-City-Community zugänglich zu machen. Die neue Version enthält drei zusätzliche Smart-City-Profile, welche von den TALQ-Mitgliedsunternehmen ausgewählt und priorisiert wurden. Die TALQ-Spezifikation enthält nun auch Anwendungsprofile für Umweltdaten- und Verkehrsüberwachung sowie intelligentes Parkraum-Management.

Moderne Mobilität und Nachhaltigkeit in Smart Cities

Was den Bereich der Umweltdatenerfassung betrifft, ermöglichen die neuen Profilfunktionen Integratoren die Modellierung ihrer individuellen Lösungen zur Überwachung von Lärm, atmosphärischen Werten, Wind, Niederschlag, Solarstrahlung, Bewölkung, Fließgeschwindigkeit, Wasserqualität, Gasemissionen und anderen Werten.

Andere, bereits vorhandene Funktionen innerhalb des Protokolls wie beispielsweise die Feinstauberfassung, wurden verbessert, indem sie um weitere Eigenschaften erweitert wurden. Damit ist die neue Version 2.4.0 ein großer Schritt vorwärts auf dem Weg, den Umweltschutz und den Nachhaltigkeitsgedanken in intelligenten Städten zu intensivieren.

Im Zusammenhang mit den neuen Verkehrsüberwachungs- und Parkraum-Management-Profilen bietet das TALQ-Protokoll jetzt nicht nur zusätzliche Funktionen zur Messung der Verkehrsdichte und der Parkplatzbelegung über Sensoren und Kameras, sondern auch die Möglichkeiten zur Ansteuerung von Informationstafeln für Verkehrsteilnehmer.

Die kontinuierliche Erweiterung und Weiterentwicklung der Spezifikation stellt sicher, dass alle wichtigen Aspekte unterschiedlicher Smart-City-Applikationen abgedeckt und einbezogen werden. Durch den Einsatz von TALQ-zertifizierten Smart-City-Anwendungen vermeiden Städte die Bindung an einen einzelnen Anbieter und können sich auf die Interoperabilität von Systemen verschiedener Hersteller verlassen.

www.talq-consortium.org