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17. November 2021

Deutscher Lichtkunstpreis für die Forschung

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Prof. Dr. Ulrike Gehring (Trier) erhält den Deutschen Lichtkunstpreis 2022. (Foto: Friedemann Ulbrich)

Der Deutsche Lichtkunstpreis wird alle zwei Jahre im Kunstmuseum Celle verliehen. Erster Preisträger war 2014 Otto Piene (USA/DE). Es folgten Mischa Kuball (DE), Brigitte Kowanz (AUS) und Jan van Munster (NL). Bewusst öffnet die Jury den Preis diesmal der Lichtkunstforschung, um die enge Zusammenarbeit zwischen Lichtkunst, deren theoretischer Erforschung und musealer Präsentation zu stärken.

Ulrike Gehring (*1969) ist internationale Expertin für Lichtkunst des 20. und 21. Jahrhunderts, wobei insbesondere ihre Forschungsarbeiten zur kalifornischen Light & Space-Bewegung sowie die jüngeren Veröffentlichungen zum ‚Licht‘ in Mark Rothkos Farbfeldern weitreichend rezipiert und geehrt wurden. Seit 2009 ist Ulrike Gehring Professorin für Kunstgeschichte der Moderne an der Universität Trier. Dort initiierte sie 2015 zusammen mit Stephan Brakensiek den »« generator / medienkunstlabor trier, eine kuratorische Plattform für Studierende des Faches Kunstgeschichte.

»Die wissenschaftliche Erforschung des Mediums Licht in Praxis und Theorie halten wir für außerordentlich wichtig. Das zeigen wir mit der Verleihung des fünften Lichtkunstpreises an eine der wenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesem Forschungsschwerpunkt«, erklärt Museumsgründer Robert Simon die Auswahl der Preisträgerin.

www.kunst.celle.de