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10. Februar 2021

Werk12 ausgezeichnet

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Seinen frisch-frechen Auftritt erhält das Werk12 durch riesige Buchstaben mit Comics entlehnten Lautmalereien an der Fassade. (Foto: Werk12 ©Urkern2021/ Ivana Bilz)

Am 29. Januar 2021 wurde der diesjährige Preis an das Werk12 in München vergeben. Das Gebäude auf dem ehemaligen Pfanni-Gelände nahe des Münchner Ostbahnhofs wurde vom niederländischen Architekturbüro MVRDV entworfen. Das Areal entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem experimentierfreudigen Stadtviertel. Umlaufende breite Balkonstege und Kaskadentreppen charakterisieren das Gebäude nach außen; seinen frisch-frechen Auftritt erhält es durch riesige Buchstaben mit Comics entlehnten Lautmalereien an der Fassade. Der freie Platz vor dem Haus unterstützt seinen Auftritt.

Die Bilder des niederländischen Expo-2000-Pavillons tauchen nicht von ungefähr vor dem geistigen Auge auf: Er animierte den Bauherren zu dem Auftrag. Innen weist der fünfgeschossige Bau eine hohe Flexibilität für verschiedenste Nutzeransprüche auf. Durch eingezogene Galerien in den hohen Räumen entstehen zusätzliche Ebenen. Offene Installationen und Sichtbeton prägen das Innere.

Foto: Werk12 (©Urkern2021/ Ivana Bilz)

Ein Fitness-Studio, für dessen Beleuchtung Dominik Ortmann von Light Solution Center verantwortlich zeichnet, belegt drei Etagen, eine davon mit Pool. Dazu kommen verschiedene Gastronomienutzungen und Büroflächen.

Foto: Werk12 (©Urkern2021/ Ivana Bilz)

Dem Architekturbüro MVRDV ist es gelungen, ein Gebäude zu schaffen, das in direktem Dialog zu seinem Umfeld steht. Im Werk sollte sich einerseits die industrielle Vergangenheit des Werksviertel-Mitte spiegeln, andererseits sollte es den Aufbruch in die Zukunft verkörpern.

dam-online.de | werksviertel-mitte.de