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10. Februar 2021

Für zuverlässigere Elektronik

Lesezeit: ca. 2 Minuten
(Quelle: Infineon)

Elektronik wird immer leistungsfähiger und kleiner und bietet immer mehr Funktionen. Deshalb nehmen auch Performance und Komplexität stetig zu, während die Kosten pro Funktion sinken. Leistungsfähige Elektronik ist die Basis die Grundlage für viele zukunftsweisende Technologien, wie etwa autonomes Fahren, regenerative Energien und stromsparende vernetzte Lösungen. Damit sie erfolgreich werden, müssen Anwender auf deren zuverlässige Funktionsfähigkeit, Qualität und Langlebigkeit vertrauen können.

Das Forschungsprojekt iRel40 verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, die Zuverlässigkeit mikroelektronischer Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren – vom Wafer über den Chip und das Gehäuse bis hin zum System und damit der eigentlichen Anwendung. So sollen Fehlerraten umfassend reduziert und damit die Qualität und Langlebigkeit von Produkten erhöht werden. Dieser Ansatz trägt auch zu einem nachhaltigeren Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen bei.

Pilotbeispiele für neue Anwendungen und Optimierung von Fabriken festgelegt

Hierfür arbeiten Fachleute aus europäischer Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Sie setzen dabei auf neueste Erkenntnisse und Methoden von Materialforschung und Fehleranalyse, einschließlich Modellierung und Simulation, sowie auf künstliche Intelligenz. Das Projekt gliedert sich in acht Arbeitspakete, die sich mit Aspekten wie Anforderungen, theoretische Grundlagen, Materialien und Testverfahren bis hin zu Pilotanwendungen beschäftigen. Infineon wird insbesondere seine Expertise und Kompetenzen in der Chip- und Gehäuse-Technologie einbringen.

In 16 konkreten Anwendungsfällen aus den Bereichen Energie, Transport und Industrie sowie weiteren 18 Fabrikpiloten sollen die erarbeiteten Methoden und Prozesse zur Verbesserung der Zuverlässigkeit verifiziert werden. Ziel ist es, Fertigungsprozesse in der Mikroelektronik mit Hilfe optischer Methoden und Sensoren zu verbessern, um die Fehlerrate in der Produktion zu senken, die Qualität zu erhöhen und schließlich maximale Zuverlässigkeit bei neuen Produkten zu erreichen.

Stärkung des Standortes Europa

Das Kooperationsprojekt soll europaweit rund 25.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze durch starke Partnerschaften und Investitionen in Innovation sichern. Die Europäische Union fördert iRel40 im Rahmen des ECSEL-Programms (Electronic Components and Systems for European Leadership). Aus Deutschland kommt finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von den beiden Bundesländern Sachsen und Thüringen.

www.irel40.eu | www.infineon.com