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08. Juni 2020

Signify macht sich frei von Kunststoff

Lesezeit: ca. 2 Minuten
In Zukunft ohne Plastik - so lautet der Plan für Verpackungen von Signify. (Foto: Signify)

Acht Millionen Tonnen Plastik landen Jahr für Jahr in den Weltmeeren und kosten rund eine Million Seevögel das Leben. Hunderte Arten von Meereslebewesen sind bedroht. Signify will deshalb die Umweltauswirkungen seiner Produkte verringern. Bereits heute verwendet der Konzern im Rahmen seiner Verpackungsgrundsätze 80 Prozent Recyclingpapier für seine Verpackungen. Bis 2021 plant das Unternehmen beginnt, sämtliche Kunststoffe aus den Verpackungen seiner Verbraucherprodukte abzuschaffen.

Bis 2021 sollen alle Verpackungen für Endverbraucher komplett ohne Kunststoff auskommen. (Foto: Signify)

Sparpotenzial von insgesamt 6.000 Tonnen CO2

Durch den Verzicht auf Kunststoffe in diesen Verpackungen kann Signify mehr als 2.500 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen. Dies entspricht 125 Millionen PET-Flaschen, die in einer Reihe angeordnet eine Strecke von über 8.000 Kilometern ergeben würden – ungefähr die Distanz von Frankfurt am Main bis nach Peking.

Hinzu kommt, dass die neuen Verpackungen kleiner sind, sodass auch beim Transport weniger Emissionen entstehen. Insgesamt können so jährlich 6.000 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden. Das entspricht der Menge an CO2, die 270.000 ausgewachsene Bäume in einem Jahr aufnehmen können.

»Kunststoffabfälle haben sehr negative Auswirkungen auf unseren Planeten und seine Artenvielfalt. Wir haben daher beschlossen, dass wir eine Führungsrolle einnehmen und damit beginnen müssen, kunststofffreie Alternativen zu verwenden. Dies ist aus unserer Sicht der richtige Weg und entspricht den steigenden Erwartungen unserer Kunden«, so Eric Rondolat, CEO von Signify. »Ich freue mich auf den Moment, an dem wir bekanntgeben können, dass wir kein Plastik mehr in unseren Verpackungen verwenden.«

Infografik: Das Sparpotenzial kunststofffreier Verpackungen in Zahlen. (Quelle: Signify)

Philips Hue machte den kunsttoffreien Anfang

Die Verpackungsgrundsätze von Signify fordern bereits heute, dass alle Verpackungen im Durchschnitt mehr als 80 Prozent Recyclingpapier enthalten müssen und Neumaterialien aus zertifizierten erneuerbaren Quellen stammen müssen. Dort, wo keine Materialien auf Papierbasis verwendet werden können, sucht das Unternehmen nach anderen kunststofffreien Alternativen.

In den Verpackungen der »Philips Hue«-Lampen verzichtet das Unternehmen bereits auf Plastikeinsätze. Für die Verpackung der neuen »Philips Hue Play HDMI Sync Box« kommt Papierschaum zum Einsatz. Über das Produktportfolio und die unterschiedlichen Regionen hinweg werden Blisterverpackungen durch papierbasierte Box-Verpackungen ersetzt, zunächst bei LED-Lampen in Europa im dritten Quartal 2020. Die restlichen Länder der Welt sollen ab Anfang 2021 folgen.

www.signify.com