News
23. Mai 2018

So sehen Sieger aus

Lesezeit: ca. 1 Minute
Während einer Gala am 17. Mai im Theater am Tanzbrunnen in Köln wurden die Sieger unter den 37 Finalisten des Deutschen Lichtdesign-Preises 2018 gekürt. (Foto: Bettina Theisinger) © Bettina Theisinger

2018 ist der Deutsche Lichtdesign-Preis zum achten Mal ausgelobt worden. Die Wettbewerbsteilnahme steht Lichtdesignern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Beneleux offen und wurde für dieses Jahr wieder von etwa 120 Planungsbüros genutzt. Aufgrund der hohen Qualität aller Wettbewerbsbeteiligungen hatte es die sechsköpfige ehrenamtliche Jury schwer, unter allen eingereichten Projekten eine Vorauswahl zu treffen und sich nach persönlicher Vor-Ort-Besichtigung für die Finalisten und die Gewinner pro Kategorie zu entscheiden.

Großer Abräumen ist in diesem Jahr das Büro Licht Kunst Licht mit Standorten in Bonn und Berlin. Es gewann gewann in vier Kategorien und erhielt den Sonderpreis Tageslicht. Außerdem wurde Prof. Andreas Schulz, der Kopf von Licht Kunst Licht, zum Lichtdesigner des Jahres gekürt. Dabei handelt es sich um einen Jurypreis, der jedes Jahr für außerordentliche Leistungen vergeben wird.

Mit dem erst zum zweiten Mal vergebenen Ehrenpreis für das Lebenswerk im Lichtdesign wurde Christian Bartenbach, der vor wenigen Tagen seinen 88. Geburtstag gefeiert hat, ausgezeichnet. Dem Pionier der Tageslichtplanung, seit 1993 Honorarprofessor an der TU München, wurde 1995 durch den Österreichischen Bundespräsidenten der Professorentitel verliehen. Als Erfinder der Spiegelrastertechnologie und »Lenker« des Lichts, machte er sich neben seiner Zusammenarbeit mit international geschätzten Architekten auch in Forschung und Lehre verdient. Das Lichtlabor Bartenbach ist in der ganzen Welt bekannt.

Hier gibt es einen Überblick zu allen Preisträgern:

www.lichtdesign-preis.de