News
18. Juli 2017

Weiterer Restrukturierungsschritt

Lesezeit: ca. 1 Minute

Ludwig Leuchten schließt seine Fertigung am Stammsitz im schwäbischen Mering und wird alle Produktionskapazitäten zum Jahresende in seinem Werk in Bergen bei Dresden konzentrieren. Insgesamt werden die Personalkapazitäten dabei deutlich reduziert.

Geschäftsführer Florian Möckel erklärt den Schritt mit dem zunehmenden Kostendruck in der Branche, der vorwiegend durch Billigimporte aus Fernost verursacht wird und bereits Wettbewerber zu ähnlichen Schritten veranlasst hat. »Wir können durch die Konzentration auf einen Standort künftig noch effizienter fertigen und nur so weiterhin eine qualitätsvolle Produktion made in Germany garantieren«, so Möckel. Betroffen von der Umstrukturierung sind rund 80 Mitarbeiter in Mering. Die Finanzierung der Maßnahme wird durch die Hausbank des Unternehmens begleitet.

Bereits im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens, das Ludwig Leuchten im Januar 2015 erfolgreich abgeschlossen hat, hatte das Unternehmen sein Geschäftsmodell neu ausgerichtet und die Negativentwicklung dadurch umkehren können. Der Lichtspezialist hat den Fokus seitdem stärker auf die Bereiche Sonderleuchten und Nischenprodukte gelegt. Aber auch das Standardgeschäft ist nach wie vor eine wichtige Säule. Ludwig Leuchten macht heute etwa die Hälfte seines Umsatzes mit speziellen Lichtlösungen bei Großprojekten sowie mit Leuchten zur Oberflächenkontrolle in der Automobilindustrie oder mit Reinraumleuchten.

»Es fällt uns nicht leicht, unseren traditionsreichen Fertigungsstandort in Mering aufzugeben«, sagt Geschäftsführer Erich Ludwig. »Aber um unsere Neuausrichtung konsequent weiterzuführen, ist es unerlässlich, dass wir die Kapazitäten an die Marktgegebenheiten anpassen.«

www.ludwig-leuchten.de