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04. April 2017

Partnerprogramm für die Indoor-Positionierung

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Ziel des Location Lab-Partnerprogramms ist es, gemeinsam mit anderen Unternehmen Einsatzmöglichkeiten des Philips Indoor-Positionierungssystems zu erkunden. Zu den ersten Partnern, die an diesem Programm teilnehmen, zählen Unternehmen für IT und Systemintegration wie SAP, Microsoft und Capgemini, strategische Unternehmenstechnologie-Berater und Spezialisten bei Handheld-Computern und elektronischen Regaletiketten wie Zebra Technologies und SES-imagotag, Software-Anbieter für standortbasierte Dienste wie Favendo, Adactive, Vipera, Nakko und Mapiq sowie auf dem Gebiet der Robotik tätige Unternehmen wie Blue Jay.

Die Ankündigung des Location Lab-Partnerprogramms baut auf der zuvor bekannt gegebenen Partnerschaft von Philips Lighting mit dem Produkt-Mapping- und Suchanbieter Aisle411 und dem Yellowdot-Programm zur Öffnung der Technologie für andere Beleuchtungs-OEMs auf. Die Partner im Location Lab-Programm erhalten Zugang zu dem Software-Entwicklungskit der Indoor-Positionierung von Philips und einem Evaluierungskit, das entsprechende LED-Leuchten enthält. Auf diese Weise können sie sich leicht mit der Indoor-Positionierungstechnologie vertraut machen und innovative Anwendungen erforschen.

{{image file=«philips_4.jpg« caption=«Eines von vielen Anwendungsszenarien für die Indoor-Positionierung sind Navigationshilfe und Zusatzinformationen auf dem Smartphone von Kunden in Supermärkten. (Quelle: Philips)« zoom=«true«}}

Philips Lighting nutzt eine Kombination seiner Technologie zur Datenübertragung mit Licht (Visible Light Communication, VLC) zusammen mit Bluetooth und den sogenannten Inertialsensoren des Smartphones (Sensoren, die zum Beispiel Bewegung oder die Position erfassen), um ein Indoor-Positionierungssystem bereitzustellen. Es arbeitet auf 30 Zentimeter genau und bietet außerdem Orientierungshilfen, In-Pocket-Benachrichtigungen und Analysefunktionen. Die VLC-Technologie basiert darauf, dass einzelne Lichtpunkte ihre Standortdaten mit moduliertem Licht übertragen, das durch eine Smartphone-Kamera, aber nicht durch das menschliche Auge erkannt werden kann. Der Datenstrom ist fließt nur in eine Richtung. Es werden keine personenbezogenen Daten durch das Beleuchtungssystem erfasst.

www.philips.de