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24. Dezember 2016

Lichterkettenrekord 2016

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In Deutschland erstrahlen Häuser und Wohnungen in diesem Jahr so hell wie noch nie im weihnachtlichen Dekoglanz – das ergab eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov in Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick durchgeführt hat. Im November wurden 2.030 Verbraucher zum Thema Weihnachtsbeleuchtung befragt.

Zum sechsten Mal führte LichtBlick die Umfrage durch und erhielt ein Rekordergebnis. (Quelle: LichtBlick)

Die Auswertung der Umfrage ergab, dass die Festtagsbeleuchtung etwa 820 Mio. KWh Strom schlucken wird. Das entspricht dem Jahresverbrauch einer Großstadt mit 270.000 Haushalten. Die Energiekosten belaufen sich auf rund 235 Mio. Euro. »Die Lichterkette gehört für die Deutschen ebenso zu Weihnachten wie der Christstollen und der Tannenbaum. Dieser Trend erreicht dieses Jahr ein neues Rekordniveau«, erläutert LichtBlick-Sprecher Ralph Kampwirth. Gegenüber dem Vorjahr steige die Zahl der Weihnachtslämpchen nach Berechnungen von LichtBlick um rund 400 Millionen bzw. 6% auf 9,5 Milliarden.

Ein Durchschnittshaushalt wird laut Befragung mit fünf bis sechs verschiedenen Leuchtmitteln geschmückt – wie zum Beispiel Lichterketten, blinkenden Fensterbildern oder Leuchtfiguren. An einer Lichterkette erstrahlen zwischen 20 und 200 kleine Lämpchen. (Quelle: LichtBlick)

Die meisten Bundesbürger wünschen sich laut der LichtBlick-Weihnachtsumfrage auch, dass Städte und Gemeinden die öffentlichen Plätze in der Adventszeit üppig illuminieren. Für 88% der Befragten gehören festliche Straßenlichter und leuchtende Weihnachtsbäume auf dem Markt dazu – auch wenn 26% von ihnen bewusst ist, dass diese Beleuchtung viel Energie verbraucht. Nur 10% der Befragten lehnen kommunalen Lichterglanz kategorisch ab, da er »zu viel Energie und Geld verschwendet«

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