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24. Oktober 2016

Zehn Jahre »Modul Q«

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»LED ist das Leuchtmittel der Zukunft«, das war der vor zehn Jahren viel zitierte Ausspruch von Dietrich F. Brennenstuhl, Gründer und Geschäftsführer der Nimbus Group. Im Jahr 2006, zur Messe Light + Building, überraschte Nimbus die Lichtbranche mit einer serienreifen LED-Leuchtenfamilie für die Innenraumbeleuchtung. Mit »Modul Q 36« hatte das Unternehmen einen konsequenten Schritt in das Halbleiter-Zeitalter getan – vom Glühfaden zum Licht-Pixel.

Stefan Behnisch, Behnisch Architekten, realisierte 2007 mit dem "Haus im Haus" in der Hamburger Handelskammer das erste "Nimbus-LED-Großprojekt". Weitere Meilensteine im Projektgeschäft waren die Hauptverwaltung von Unilever in Hamburg, die ADAC-Zentrale in München und die Hauptverwaltung der WTO in Genf. (Foto: Roland Halbe)

Die »Modul Q 36« und mit ihr die »Modul Q«-Serie wurden optisch seitdem kaum verändert. Einzig der permanente Fortschritt der LED-Entwicklung erfordert immer wieder feine Optimierungen an der Leuchte, die aber so gut wie nie das Äußere betreffen, sondern meistens den Inhalt. Von Beginn an brachte »Modul Q« mit, was es für brillantes und zugleich blendfreies LED-Licht braucht. Die präzise in der mattierten Acrylglasscheibe platzierten Kegelsenkungen wurden zum Erkennungsmerkmal der Leuchten. Zusätzliche Lichtreflektoren oder komplexe Lichtlenksysteme sind nicht nötig. Die Aufbauhöhe der Leuchten beträgt damals wie heute nur 10 mm. Das wurde 2006 als sensationell empfunden und eröffnete in der Lichtplanung ganz neue Möglichkeiten.

Die aktuelle Version der "Modul Q 36" hat eine Lichtausbeute von über 110 Im/W bei einem Farbwiedergabeindex von CRI > 90. Benötigte "Modul Q 36" bei der Markteinführung noch rund 12 W für 470 Im Lichtstrom, sind es zehn Jahre später nur noch 4,7 W bei für 550 lm. (Foto: Nimbus Group)

Das Nimbus-Original wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, ebenso werden die Lichtleistung und die Energieeffizienz optimiert. Eine wichtige Innovation konnte in jüngerer Vergangenheit durch die Integration von Intelligenz und Sensorik, wie zum Tageslicht- und/oder Präsenzsensorik, umgesetzt werden. Kombiniert mit modularen Nimbus-Steuerbausteinen, den »Control Modulen«, lassen sich die »Q-Module« im Rahmen des gesamten Gebäudemanagements zentral steuern oder in sogenannte Schwarmtechnologien einbinden.

Leuchten der "Modul Q"-Familie finden sich auch in zahlreichen Wohnhäusern, Arztpraxen, Schulen und Vorstandsetagen. Das Bild zeigt das futuristisch anmutende The Treehouse in Hechtel-Eksel, Belgien. Das Baumhaus aus Holz und Glas wird durchgängig mit "Modul Q 36" illuminiert. (Foto: baumraum)

www.nimbus-group.com