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15. August 2016

Bessere In­ter­ope­ra­bi­li­tät im Blick

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Die Module-Driver Interface Special Interest Group (MD-SIG) ist gegründet worden, um Spezifikationen für die elektrische Schnittstelle zwischen LED-Treibern und LED-Modulen zu erarbeiten. Ziel ist es, die herstellerunabhängige Kompatibilität zwischen beiden Elementen zu verbessern und so Markthemmnisse abzubauen.

Erarbeitet und veröffentlicht hat MD-SIG jetzt die Dokumente »LEDset Power Interface Specification« und »LEDset1 Information Interface Specification«. Erstere widmet sich vor allem den Angaben in Datenblättern und den Messmethoden, mit denen diese Angaben ermittelt werden sollen. In »LEDset1« geht es um das Einstellen von Ausgangsspannungen an einem LED-Treiber mittels Widerstand und um Leistungsabsenkenkungen bei LED-Modulen mit integriertem Temperatursensor.

Mitglieder von MD-SIG sind BAG electronics, BJB, Helvar, Osram, Panasonic/Vossloh-Schwabe, Philips Lighting, TCI and Zumtobel/Tridonic. Die MD-SIG-Spezifikationen und die Zhaga-Spezifikationen ergänzen sich gegenseitig. Zhaga-Bücher verweisen bezüglich der elektrischen Parameter an der Schnittstelle zwischen LED-Treibern und LED-Modulen bereits auf die MD-SIG-Spezifikationen.

Die beiden neuen MD-SIG-Spezifikationen stehen zum Download bereit unter:

ledset-standard.org/specifications