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18. März 2016

Insekten aus flexibler organischer Elektronik

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Die LOPEC – Ausstellung und Konferenz für gedruckte Elektronik wird vom 5. bis 7. April 2016 in München stattfinden. Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Organic Electronics Saxony (OES) und Industriedesign Mareike Gast werden auf der Messe das »Insect Project« präsentieren.

Leuchtende Insekten am OES-Gemeinschaftsstand (Halle B0, Stand Nr. 320) und am Gemeinschaftsstand Fraunhofer ISE, IAP, ISC, IVV (Stand Nr. 100) demonstrieren die Vorteile flexibler Elektronik und sollen zu neuen Produktideen inspirieren. Hintergrund für die Aktion ist das Rahmenprojekt »flex+ Open Innovation«. Das durch das BMBF-Programm »Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation« geförderte Projekt will eine gemeinsame Strategie zur Markterschließung der flexiblen Elektronik entwickeln. Es wird ein Open-Innovation-Netzwerk mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft etabliert, um eine enge Zusammenarbeit der Partner auf der Anwendungsebene zu fördern.

Mit den »Insekten« haben Mareike Gast und Kathi Stertzig eine Metapher für das hohe funktionale Potenzial der flexiblen Elektronik und deren Machbarkeit geschaffen. Die »Nachtfliege« beispielsweise ziert ein leuchtendes Muster, für das das Fraunhofer FEP OLEDs auf einem flexiblen Träger prozessierte und in einem zweiten Schritt durch einen Siebdruck grafisch veredelte. »Die geschwungene Form des Kopf- und Flügelteils zeigt eindrucksvoll die Flexibilität der OLED«, erläutert Christian Kirchhof, Projektkoordinator flex+ vom Fraunhofer FEP. »Zur elektrischen Kontaktierung sind extrem dünne Zuleitungen vorgesehen, die der Fliege gleichzeitig als Stützelement dienen.«

{{image file=«Fraunhofer_31.jpg« caption=«Als Baumaterial für die Nachtfliege dienen OLEDs auf einem flexiblen Träger (Fraunhofer FEP. Konzeption und Design: Mareike Gast + Kathi Stertzig) © Adrian Nießler / Pixelgarten« zoom=«true«}}

Der »Mondfalter« wiederum zeichnet sich durch eine einzigartige Faltung und Papierkaschierung aus. Durch das Papier leuchtet ein feines Adernmuster hindurch. »Hier werden zwei verschiedene Technologien der flexiblen Elektronik vereint«, erklärt Dr. Armin Wedel vom Fraunhofer IAP.

www.lopec.com | www.flex-plus.de | www.insect-project.de | www.mareikegast.de