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15. März 2016

Licht als Baustein im vernetzten Gebäude

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Licht als Baustein im vernetzten Gebäude

In einer Entwicklungspartnerschaft werden die Zumtobel Group und Bosch Software Innovations, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, zusammenarbeiten. Schwerpunkte sind anfänglich die Fernsystemanalyse (engl. Remote Monitoring) und das Raummanagement (engl. Space Management) im Bereich der intelligenten Beleuchtungslösungen für vernetzte Gebäude. »Die Kooperation passt perfekt zu unserer Strategie, mit führenden Software-Partnern außerhalb der Beleuchtungsindustrie zusammenzuarbeiten, um neue Lösungen und Anwendungen zu entwickeln«, erklärt Ulrich Schumacher, CEO Zumtobel Group.

{{image file=«zumtobel_3.jpg« caption=«Im Life Cycle Tower ONE in Dornbirn, Österreich, wurden zahlreiche intelligente Gebäudefunktionen und -services realisiert. Vernetzte Beleuchtung und das zugehörige Lichtmanagementsystem übernehmen dabei vielseitige Aufgaben. (Quelle: Zumtobel)« zoom=«true«}}

Laut Memoori, einem unabhängigen Forschungsunternehmen, das sich auf intelligente Gebäude konzentriert, wird der Beleuchtungsinfrastruktur künftig eine wesentliche Rolle zukommen, wenn es darum geht, im Gebäudebetrieb Energie- und Kosteneinsparungen zu ermöglichen. Memoori prognostiziert, dass der Großteil der gebäudebasierten Geräteinstallationen im Internet of Things (IoT) bis 2020 auf Basis der Beleuchtungsinfrastruktur erfolgen wird. Denn Beleuchtung ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien vorhanden, vernetzt und darüber hinaus mit einer Energiequelle verbunden. Davon abgesehen werden bereits Daten durch Leuchten erfasst, z.B. die Anwesenheit von Menschen in einem Raum. Bisher werden diese Informationen nur für die Lichtsteuerung genutzt. In einem nächsten Schritt könnten sie aber auch außerhalb der Welt der Beleuchtung von sehr viel größerem Nutzen sein, z.B. wenn sie ein effizientes Raummanagement ermöglichen.

www.boschsi.de | www.zumtobel.com | www.memoori.com