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15. Dezember 2015

Klimaneutral bis 2020

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Im Zeitraum von 2007 bis zum Jahresende 2015 ist es Philips voraussichtlich gelungen, seinen CO2-Ausstoß um 40% zu reduzieren. Trotz dieses positiven Ergebnisses sollen die Bemühungen zur Emissionssenkung noch weiter verstärkt und beschleunigt werden, um bis 2020 das angestrebte Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Vor diesem Hintergrund will das Unternehmen unter anderem die Energieeffizienz erhöhen, Logistikprozesse optimieren und die Zahl von Geschäftsreisen minimieren.

Eric Rondolat, CEO von Philips Lighting, nutzte sein Statement während der UN-Klimakonferenz am COP21 Energy Day auch, um auf das Energiesparpotenzial moderner Beleuchtung und intelligenter Steuerungstechnik hinzuweisen: »Es wäre bereits viel getan, wenn LED-Beleuchtung schneller angenommen und die Renovierung bestehender städtischer Infrastrukturen beschleunigt sowie die Nutzung von solarbetriebenen LED-Leuchten vorangetrieben würden«, erklärte Rondolat. Energiesparungen von bis zu 80% eröffnen zudem vernetzte LED-Beleuchtungssysteme. Mit ihnen ist eine fernbedienbare Beleuchtungsverwaltung sowie die bedarfsgerechte Beleuchtungssteuerung möglich. Philips hat seit 2011 weltweit über 260 Projekte mit vernetzten Straßenbeleuchtungen verwirklicht.

{{image file=«philips_klima_12-1.jpg« caption=«Das webbasierte System »CityTouch« übernimmt die Steuerung und das Datenmanagement in der Straßenbeleuchtung. (Quelle: Philips)« zoom=«true«}}

Selbst wenn die globalen Trends wie Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und die wachsende Mittelschicht bis zum Jahr 2030 zu einem Anstieg der Beleuchtungspunkte um 35% führen, könnten nach Meinung Rondolats umfangreiche Verbesserungen bei LED- und vernetzter Beleuchtung dazu beitragen, dass CO2-Emissionen stärker als vorhergesagt sinken. Außerdem würden neue Geschäftsmodelle, Finanzierungsoptionen, Anreize und eine Umstellung auf Kreislaufdienstleistungsmodelle zu kürzeren Erneuerungszyklen führen. Rondolat fügte jedoch hinzu, dass staatliche Regulierungsbehörden bereit sein müssten, hohe, aber erreichbare Energiestandards festzulegen, um eine schnellere Akzeptanz zu fördern.

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