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25. September 2015

VDE warnt vor minderwertigen LED-Lampen

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Manche in Deutschland gehandelte LED-Lampe könnte für Verbraucher lebensgefährlich werden. Bei den Sicherheitsprüfungen, die das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut durchgeführt hat, entsprachen sechs von sieben untersuchten Stichproben nicht den gültigen Sicherheitsanforderungen. Die betreffenden Produkte dürften daher in Deutschland eigentlich auch nicht vertrieben werden. Bei den geprüften Geräten handelt es sich um eine Unterbauleuchte und LED-Lampen, die unter anderem als Ersatz für Halogenstäbe in Außenleuchten und Baustrahlern genutzt werden können.

Die Kurzprüfung des VDE-Instituts zeigte insbesondere Mängel an den verbauten Netzteilen hinsichtlich der Isolierung von Netzstrom führenden Kabeln und Bauteilen gemäß DIN EN 61347-1 Anhang L Abschnitt 11 »Kriech und Luftstrecken und Abstand durch Isolierung«. Auch die geforderten Angaben auf dem Produkt (Lampe) und der Verpackung erfüllten nicht die Kriterien der zutreffenden Produktnormen und EU-Verordnungen.

Das VDE-Institut ist Kompetenzzentrum für LED-Technologien und als Referenzlabor Teil des Forschungsprojekts für ein Performance-Quality-Label (PQL). Ziel des Projekts ist es, Normen für LED-Produkte zu entwickeln, auf deren Grundlage ein Qualitätsbewertungszeichen erstellt werden soll. Des Weiteren bietet es Produktprüfungen und Zertifizierungen für Energiesparlampen, Vorschaltgeräte, Fassungen, Konverter für Halogenglühlampen und weitere Leuchtenkomponenten.

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