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24. August 2015

LEDs ersetzen Leuchtstofflampen an der Fassade der Allianz Arena

Lesezeit: ca. 1 Minute
Insgesamt wurden mehr als 45 t Material verbaut, darunter mehr als 7,5 km der linienförmigen LED-Leuchten, mehrere Hundert Data Enabler und über 5.000 m Kabel für die digitale Steuerung. Andreas Schebesta

Die rautenförmigen Membrankissen der Stadionfassade erstrahlen auf einer Fläche von 26.000 m2 dank Lichttechnik von Philips brillant und einzigartig plastisch. Zugleich spart die neue Technik mehr als 60% Energie. Neben der LED-Beleuchtung für die Außenhülle wird eine ebenfalls neue, umlaufende Effektbeleuchtung im Dach über den Tribünen das Spielgeschehen auf dem Rasen dynamisch begleiten, beispielsweise mit Laola- oder Torjubel-Effekten in Rot und Weiß.

Für spielfreie Abende sind auf der Fassade elegante Farbdynamiken geplant, in Form von Wellen und Wolken sowie horizontalen und vertikalen Verläufen, jeweils in den Farben des FC Bayern München. Die Konzepte für die Lichtszenografie stammen vom Architekturbüro Herzog & de Meuron. Die Bewegungen und Farbveränderungen vollziehen sich sehr behutsam, bemerkbar erst bei längerem Anblick. Möglich werden derartige Choreographien dank der Vielzahl an LEDs und umfassenden Steuerungsmöglichkeiten: Farben und Intensitäten lassen sich stufenlos ändern, Bildwiederholungsraten von bis zu 40 Bildern pro Sekunde garantieren flüssige Bewegungsabläufe. Auch Sonderilluminationen mit ikonografischen Markeninszenierungen, anderen Farben, Nuancen und Dynamiken sind möglich. An Heim- und Auswärtsspieltagen wird die Fassade mit neuer Brillianz in Rot oder Weiß leuchten.

www.philips.com

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