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01. Juni 2015

Ausstellung zu Lichtdesign in Berlin

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Der Berliner Werkbund folgt dem Aufruf der UNESCO, anlässlich des Internationalen Jahr des Lichts und lichtbasierter Technologien die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Schlüsselrolle des Lichts zu lenken. In der Ausstellung »Lichtjahr 2015″ kommt im Speziellen das Lichtdesign zu besonderen ehren, denn sie zeigt ausgewählte Projekte der Lichtplaner und Werkbundmitglieder Jan Dinnebier (Dinnebier + Blieske), Carla Wilkins (Lichtvision) und Michael F. Rohde (L-Plan Lichtplanung). Die Büros planen und gestalten Tages- und Kunstlicht nicht nur nach technischen, effizienten, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten, sondern auch nach Ansprüchen der Ästhetik und des Wohlbefindens. Mit ihren ambitionierten Lichtkonzepten tragen sie dazu bei, die Lebensqualität zu erhöhen und zu erhellen. Zur Eröffnung der Ausstellung am 24. April 2015 ist ein ein Katalog in der Schriftenreihe des Berliner Werkbunds erschienen.

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Der Deutsche Werkbund Berlin wurde 1949 ins Leben gerufen. Die Bestrebungen des Berliner Werkbundes galten und gelten der humanen Gestaltung der Umwelt – von den Dingen des täglichen Gebrauchs über das Wohnen, die Stadt, das Land bis zur Sicherung der biologischen Lebensgrundlagen. Mit dem Umbau der Werkbund Galerie in Berlin und einem neuen grafischen Erscheinungsbild hat der Werkbund 2010 einen Erneuerungsprozess in Gang gesetzt. Ausstellungen und Diskussionen in der Galerie sollen das Profil schärfen und den Werkbund revitalisieren. Kulturpolitische Fragen werden zugespitzt und kontrovers mit Fachöffentlichkeit und politisch Verantwortlichen erörtert. Die Galerie ist nicht nur für Mitglieder ein Forum, ein zentrales Anliegen ist es auch, Hochschulen/Universitäten und Studenten eine Plattform zum regen Austausch zu geben.

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