News
01. September 2014

Deutlich über dem Standard

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Kapitel 1

[fullwithimg src=«/wp-content/uploads/Li9T09_Nimbus_B1_neu.jpg«]

Aufgeschlossen für innovative Technik

»Aus bautechnologischer Sicht haben die USA großen Nachholbedarf«, stellt Architekt Stefan Behnisch fest. Dennoch sei es bei der juristischen Fakultät an der University of Baltimore gelungen, ein Gebäude zu errichten, das auch in Europa als wegweisend gelten könne. Der Grund: Robert L. Bogomolny, Präsident der University of Baltimore, war von Beginn an ein Bauherr mit großer Begeisterung für innovative Ideen und neue Raumkonzeptionen. Das gilt auch für Fragen der Beleuchtung. Behnisch empfahl dem Hochschulpräsidenten Nimbus-LED-Leuchten für den Neubau und weckte damit dessen Interesse. Bogomolny besuchte bei einer Reise nach Deutschland eigens die Stuttgarter Leuchtenmanufaktur und machte sich in deren Mock-Up, den 1500m2 großen Ausstellungsräumen, ein Bild von den LED-Leuchten. Heute erhellen fast 300 von ihnen den Neubau in Baltimore.

Effizienz und Design haben überzeugt

»LED-Leuchten sind in der Anschaffung zwar etwas teurer als konventionelle Leuchten«, erklärte Dietrich F. Brennenstuhl, Gründer und Geschäftsführer der Nimbus Group dem Universitätspräsidenten. »Die Mehrkosten amortisieren sich aber mittelfristig, weil sie sehr energieeffizient, langlebig und vollkommen wartungsfrei sind.« Diese Rechnung überzeugte Bogomolny. Seine Wahl fiel auf die Stehleuchte »Office Air LED« und die flexible LED-Tischleuchte »Roxxane Home«. Beide beleuchten nun in weiten Teilen des Neubaus die Büros und die Studienplätze in der Bibliothek. »Beide Leuchten haben ein sehr ansprechendes Design und passen hervorragend zu der fortschrittlichen, nachhaltigen Architektur des Neubaus«, lobt Behnisch das Leuchtendesign.[fullwithimg src=«/wp-content/uploads/Li9.14P1_2.jpg«]

Intelligent organisiertes Raumprogramm

Das zwölfgeschossige Gebäude vereint erstmals alle Räume der juristischen Fakultät unter einem Dach: Hörsäle, Verwaltung, Bibliothek und die separat zugängliche Legal Clinic. Dort bieten Studenten, Fakultätsmitglieder und ortsansässige Anwälte kostenlose Rechtsberatung an. Die einzelnen Gebäudeteile verbindet ein großflächig verglastes Atrium. Dort befinden sich Arbeitsplätze, Lounges, die Lobby, Cafés und Platz für informelle Treffen.
Ein ganzes Maßnahmenbündel trägt dazu bei, dass das Gebäude 43% weniger Energie verbraucht als ein Referenzgebäude nach dem amerikanischen ASHRAE 90.1-Standard. Das Energiekonzept umfasst Bauteilaktivierung, Geothermie und Regenwassernutzung. Außerdem nutzt das neue Gebäude Tageslicht optimal aus: Verglaste Trennwände transportieren natürliches Licht durch die Büros zu den innen liegenden Fluren und reduzieren so den Bedarf an künstlichem Licht.[fullwithimg src=«/wp-content/uploads/Li9.14P1_3.jpg«]

LED und Lichtmanagement sorgen für Effizienz

»Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird«, lautet auch Brennenstuhls Credo. Immerhin liegt die Energieersparnis bei LED-Leuchten bei bis zu 80% gegenüber herkömmlicher Beleuchtungstechnik. Ein Beispiel dafür ist die chromglänzende Arbeitsplatzstehleuchte »Office Air LED«. Nimbus präsentierte sie auf der diesjährigen Light+ Building mit komplett neuer Lichttechnik: Integriert sind nun noch kraftvollere LED-Packages und eine verbesserte Steuerungselektronik. Neu ist auch die Power-Variante der Leuchte: Schaltet man bei ihr den indirek-
ten Lichtanteil zur allgemeinen Aufhellung des Raumes zu, sind bei geeigneten Raum- und Lichtbedingungen keine weiteren Leuchten für die normgerechte Beleuchtung im Büro nötig.

Auf dem Weg über den Großen Teich

Auch andernorts in den USA und Kanada könnten die sparsamen LED-Leuchten von Nimbus bald zum Bestandteil von Energiekonzepten in der nachhaltigen Architektur werden. Nimbus hat bereits für einige Leuchten erfolgreich das ETL-Zertifikat beantragt. Dieses ist die Voraussetzung für die Zulassung auf dem gesamten nordamerikanischen Markt. Eines hat das Gebäude für die University of Baltimore jedenfalls schon gezeigt: Die LED-Leuchte »Roxxane«, die erst 2012 auf dem Markt eingeführt wurde und den erfolgreichsten Start der Firmengeschichte hingelegt hat, erfreut sich auch bei den Amerikanern großer Beliebtheit. »Wir werden den nordamerikanischen Markt mit Sicherheit noch ausbauen«, ist sich Brennenstuhl sicher. Behnisch Architekten jedenfalls will die Zusammenarbeit mit Nimbus auf der anderen Seite des Großen Teichs weiterführen und vertiefen: »Wir haben bereits mehrere Gebäude in den USA in Planung, für die sich Nimbus-Leuchten gut eignen würden«, kündigt Behnisch an.[fullwithimg src=«/wp-content/uploads/Li9.14P1_11.jpg«][fullwithimg src=«/wp-content/uploads/Li9.14P1_10.jpg«]

Bauherr: University of Baltimore, http://law.ubalt.edu
Architekt: Behnisch Architekten, Boston, http://behnisch.com
mit Ayers/Saint/Gross, Baltimore, http://asg-architects.com
Stehleuchten für die Büros und Tischleuchten für die Bibliothek:
Nimbus Group, Stuttgart, http://nimbus-group.com
Fotos: Frank Ockert, Stuttgart, www.frankockert.com