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04. August 2014

Geschäftsführung legt Restrukturierungsplan vor

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Ludwig Leuchten hatte am 5. Mai 2014 beim Amtsgericht Augsburg die Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens beantragt. Dieses Verfahren ermöglicht Unternehmen eine Sanierung anzustoßen und Mechanismen aus dem Insolvenzrecht zu nutzen, bevor eine Zahlungsunfähigkeit eintritt. Dabei bleibt die Geschäftsführung weitgehend eigenständig und kann strategische und operative Entscheidungen selbstbestimmt treffen. Begleitet wird das Verfahren von Dr. Paul Abel als Sachwalter, der Partner der bundesweit agierenden und auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei anchor Rechtsanwälte in Augsburg ist.

Eine Maßnahme des nun vorgelegten Insolvenzplans ist die Optimierung der internen Unternehmensorganisation. Etwa ein Drittel der Stellen soll sozial verträglich abgebaut werden, darauf haben sich Geschäftsleitung, Sachwalter und Betriebsrat verständigt. Dazu sollen am Standort Mering etwa 67, am Standort Bergen etwa 13 Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft wechseln. Sie erhalten sechs Monate lang 80% des letzten Nettolohns sowie Qualifizierungsmaßnahmen.

»Das Geschäft und unsere Projekte laufen ganz normal weiter. Für unsere Kunden ändert sich nichts«, erklärt Florian Möckel, Vorsitzender der Geschäftsführung. Er hatte in den vergangenen Wochen die wichtigsten Geschäftspartner von Ludwig persönlich besucht: »In vielen Gesprächen hat man mir bestätigt, dass unsere Produkte und Lösungen innovativ sind und dass wir einen guten Namen im Markt haben. Auch Verbesserungsansätze habe ich mitgenommen, die wir nun Schritt für Schritt abarbeiten werden. Unsere Chancen stehen gut, Ludwig Leuchten erfolgreich durch die Sanierungsphase zu führen und strategisch so auszurichten, dass das Unternehmen wieder nachhaltig rentabel arbeiten kann.«

www.ludwig-leuchten.de