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12. Mai 2014

Effizienz und Emotion

Lesezeit: ca. 11 Minuten

Kapitel 1

Lichtwelten konzipieren

Besonderes Augenmerk galt dem Bereich der Shop-Beleuchtung, die ihren Schwerpunkt in der kompletten Halle 11 hatte. Bei der Inszenierung der Warenwelten soll die Shop-Beleuchtung bei den Kunden Emotionen und Bedürfnisse wecken sowie das Kaufverhalten am Point of Sale beeinflussen. Licht kann Orientierung schaffen und den Kunden gezielt zu den »richtigen« Waren lenken, aber auch bewusst manipulieren!

Neben dieser emotionalen Komponente ist es gerade im Einzelhandel angesichts der steigenden Energiepreise von entscheidender Bedeutung, die Beleuchtung effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Laut licht.de, der Fördergemeinschaft Gutes Licht, machen die Kosten für Beleuchtung im Einzelhandel einen erheblichen Teil der Energiekosten aus. Im Textilhandel beispielsweise sogar 64%.

Foto: Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

LED vereint Emotion und Effizienz

Die LED-Technologie gilt dabei als das ideale Leuchtmittel, Emotion und Effizienz miteinander zu verbinden. Die Akzeptanz dafür wächst in allen Einzelhandelsbranchen, ganz besonders im Lebensmittelhandel: Nach EHI-Recherchen entfallen im Food-Handel bereits 60% der Gesamtbeleuchtung auf diese Technologie. »Ihre Vorteile hinsichtlich Energieeffizienz, Lichtqualität und Steuerbarkeit gegenüber den bislang hier dominierenden konventionellen Lichtlösungen sind einfach unschlagbar«, heißt es dazu bei Philips Lighting. Bei Nonfood hält diese Technologie bislang nur 30% Anteil an der gesamten Beleuchtung. Vor allem im Textil- und Modeeinzelhandel steht die LED-Beleuchtung erst am Anfang – dies wird von Branchenexperten unter anderem mit der geforderten hohen Beleuchtungsstärke zur Akzentbeleuchtung begründet.

Vor allem der europäische Markt ist sehr anspruchsvoll und zeigt großes Interesse an Effizienz und Lichtqualität. Gerade im benachbarten Ausland hätten große Handelsketten schon sehr früh auf diese Zukunftstechnik gesetzt, heißt es etwa bei Bäro. In Großbritannien realisiert beispielsweise Philips derzeit Retail-Projekte ausschließlich mit LED-Lichtlösungen.

Mit weiteren maßgeblichen Qualitätsfortschritten in punkto Lichtleistung rechnet die Branche ebenso in punkto Brillanz und Farbwiedergabe. Hier wies die LED aus Sicht von Beleuchtungsspezialisten wie Bäro oder Ridi bislang noch Defizite gegenüber konventionellen Lichtlösungen auf.

Erstmals präsentierten sich die Lichtplaner

Den Lichtplanern stellte die EuroShop mit der »Lighting Designers’ Zone« erstmals eine eigene Plattform zur Verfügung. Die dafür geschaffene Sonderfläche in zentraler Lage der Halle 11 bot dem internationalen Fachpublikum aus dem Handel die Möglichkeit, sich über aktuelle Projekte und lichtplanerische Möglichkeiten zu informieren und sich zu individuellen Lichtdesign-Lösungen beraten zu lassen.

Neben den Planungsbüros RheinLicht, Lichtspiel und Firstlight stellte auch das Stuttgarter Lichtplanungsbüro Uli Jetzt aus. Zusätzlich zu seinen realisierten Projekten informierte das Büro auch über die »Lichtdose« – eine Decken-Anschluss-Dose die so gestaltet ist, dass sie eine wertige Anmutung hat und darüber hinaus noch multifunktionell verwendbar ist. Die aus Aluminium gedrehte Lichtdose kann, einmal vom Fachmann angeschlossen, von jedem Laien direkt mit einem Leuchtmittel bestückt oder als Baldachin für eine Pendelleuchte verwendet werden, oder schlicht als Abdeckung dienen.

Der ebenfalls in der »Lighting Designers’ Zone« präsente Lichtdesigner Joerg Krewinkel vom Schweizer Planungsbüro Lichtkompetenz gestaltet weltweit Lichtkonzepte für Verkaufsräume, so z.B. bei Robinsons in Singapur, für Le Bon Marché in Paris oder aktuell bei Beymen in Istanbul. Krewinkel sieht die Interaktivität der Beleuchtung als ein aufkommendes Thema in der Shopbeleuchtung: »Aktive, dynamische Lösungen in den Schaufenstern werden kommen, da heutzutage über Apps das Handling vereinfacht wird. Auch das allgemeine Handling der Beleuchtung soll und wird einfacher werden.« Außerdem werde sich der Einsatz von Licht in den Shops verändern. Nicht mehr die Beleuchtungsstärke, sondern die Kontraste der Ladenbereiche würden in Zukunft mehr hervorgehoben. Auch zeichne sich der Trend ab, dass das Licht näher an die Produkte heranrücke, sodass diese weniger in »diffusen Lichtsoßen« untergehen.

Atmosphäre und Mischlicht

Auf knapp 500m2 eröffnete der Retail-Spezialist Ansorg auf der Euroshop neuartige Einblicke in die Wareninszenierung mit Licht. Im Mittelpunkt stand LED für den Food- und Nonfood-Bereich. Neben der gesteigerten Lichtqualität punkten neuartige LED-Systeme aber auch in der TCO-Betrachtung (Total Cost of Ownership) und machen LED-Lösungen damit immer attraktiver.

Im Food-Bereich zeigte Ansorg Beleuchtungsszenarien für unterschiedliche Verkaufsbereiche. Atmosphäre und das Thema Mischlicht stehen im Mittelpunkt, wenn es darum geht Backwaren, Obst und Gemüse oder hochwertige Weinregale zu beleuchten. Dass auch die Gangzone mit der richtigen Lichtlösung verkaufsfördernd und wirtschaftlich in Szene gesetzt werden kann, hat Ansorg in bereits realisierten Projekten mit der innovativen Leuchte »Navo« bewiesen, die jetzt neu auch variabel auf unterschiedliche Gangzonenbreiten angepasst werden kann.

Netto-Ausstellungsfläche. Im Zentrum der Messehalle, in der "Lighting Designers´ Zone", präsentierten sich unabhängige Lichtplaner und -designer, die sich auf die Retailbranche spezialisiert haben
Im Beleuchtungssektor hat die EuroShop kräftig zugelegt. In 2014 umfasste das Thema Beleuchtung die komplette Halle 11 mit 16600m2

Gute Beleuchtung im Food-Bereich war ein Thema am Messestand von Ansorg. LED-Lichtquellen, deren Spektren auf die Oberflächenfarben der beleuchteten Lebensmittel abgestimmt sind, sorgen für absatzfördernde Attraktivität in die Warenpräsentation. Foto: Ansorg

Neue Leuchten und ein Forschungsprojekt

Zu den Highlights des Retail-Spezialisten Bäro gehört die »EC«-Leuchtenfamilie mit ihrer filigranen und eigens für LED-Lichtquellen entwickelten Formensprache. Architekten, Lichtplanern und Anwendern bietet sie große Gestaltungsfreiheit für komplexe Beleuchtungsprojekte. Die Leuchten gibt es als passiv gekühlte LED-Version »EC 122« oder als aktiv gekühlte LED-Version »EC 123« mit Thermoschutz. Eine weitere Produktneuheit ist »beledi«, das erste LED-Lichtband von Bäro mit Reflektortechnik und Helligkeitsschwerpunkt auf Augenhöhe. Die Leuchte wird nicht wie üblich aus einfachem gekanteten Blech gefertigt, sondern aus einem Aluminium-Strangpressprofil. Der massive Leuchtenkorpus garantiert Formstabilität und ist als Wärmeleitkörper ein wichtiger Baustein des Thermomanagements der Leuchte. Das aktuelle Forschungsprojekt von Bäro mit dem Titel »Das digitale Licht der Zukunft« untersucht die elektronische Steuerung der LED-Technologie. Das Ziel: eine Leuchte, die unterschiedlichste Spektren zur optimalen Beleuchtung von Waren erzeugen kann – und die gleichzeitig sensorisch erkennt, um welche Waren genau es sich handelt.

Gebündelte Kompetenz

Seit mehr als dreißig Jahren ist Oktalite auf Beleuchtung im Retail spezialisiert. Anlässlich der Messe präsentierte das Kölner Unternehmen neben 14 neuen Produkten erstmals die gebündelten Kompetenzen der Trilux-Gruppe, zu der es gehört. Beschränkte man sich bisher auf die Beleuchtung von Verkaufsflächen, kommen nun Lichtplanungen und Leuchten für Nebenräume und Außenflächen hinzu. Durch die intensivierte Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe ist es jetzt möglich, Kunden beim Thema Beleuchtung für alle Flächen kompetent zu beraten, Lichtkonzepte zu planen und in allen Bereichen umzusetzen.

Oktalite, ein Unternehmen der Trilux-Gruppe, stellte neben zahlreichen Produktinnovationen auch seine Kompetenzen im Bereich Lichtplanung in den Mittelpunkt der Euroshop-Präsentation. (Foto: Oktalight)

Reines Weißlicht

Zur Inszenierung der Verkaufsfläche gewinnt heute neben der statischen auch die farbdynamische LED-Beleuchtung an Bedeutung. Das heißt jedoch nicht, dass hochwertiges weißes Licht nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Im Gegenteil: sowohl für die Farbwahrnehmung und -beurteilung der Ware als auch für die Umgebung ist es nach wie vor die wichtigste Komponente. Dazu hat Philips jetzt die »CrispWhite«-Technologie auf Basis von LED entwickelt, die die Verkaufsraumbeleuchtung mit weißem LED-Licht weiter optimiert. Die neuen »CrispWhite«-Lichtquellen verbinden MASTERColour-Lampen mit der innovativen »Fortimo«-LED-Technologie.

»CrispWhite«-LED-Module haben eine Farbtemperatur von 3000K und einen Farbwiedergabeindex von Ra 90. Sie kombinieren sowohl die brillante Wiedergabe von Weiß als auch die kräftige Betonung der Farben. Weiße Flächen erscheinen strahlend rein und nicht, wie sonst bei warmweißer Lichtfarbe üblich, cremefarben, während die Farben trotzdem intensiv und satt leuchten. Es scheint fast so, als ob zwei LED-Lichtquellen mit je einer Farbtemperatur von 4000K für Weiß sowie 3000K für die bunten Farben wirken. Tatsächlich aber ist es nur eine, die durch ihr besonderes Lichtspektrum zu deutlichen Farbkontrasten zwischen verschiedenen Farbtemperaturen führt.

Die Farbwiedergabe von LED-Licht war ein Messethema bei Philips. Unter dem Licht der "CrispWhite"-LED-Module wird Weiß unverfälscht wiedergegeben, während Farben gleichzeitg intensiv und satt wirken. (Foto: Philips)

Von der Lampe bis zur Lösung

Vom Museum in die Verkaufsräume: Osram präsentierte einen Strahler, der die Qualität der Museumsbeleuchtung in den klassischen Einzelhandel bringt. Der Strahler »Lunis 2 Track« basiert auf jener LED-Leuchte, die in der Städtischen Galerie im Münchner Lenbachhaus zum Einsatz kommt. Er lässt sich an Stromschienen montieren und eignet sich zur gezielten Akzentuierung und Warenpräsentation im Einzelhandel. Die Leuchte wird zunächst in warmweiß (3000K) und neutralweiß (4000K) angeboten. Zudem ist eine Variante mit flexiblen Farbtemperaturen in Planung.

Neugierig machte die Besucher die Konzeptstudie »Debut«: Die Umkleidekabine ist innen mit zwei LED-Screens sowie Leuchten in variabler Lichtfarbe ausgestattet. Möchte zum Beispiel ein Kunde seine Badehose im Urlaubsambiente ausprobieren, ist auf der Leinwand ein Strand zu sehen. Die Leuchten imitieren einen strahlenden Sonnentag. Im Spiegel sieht der Kunde das Produkt dadurch so wie später im Einsatz – Enttäuschungen werden vermieden. Gesteuert wird die Kabine per Tablet-PC.

Mit dem Tablet zur Anprobe? Osram zeigte die Konzeptstudie "Debut". Dabei wird in der Umkleidekabine ein zum Kleidungsstück passendes Ambiente simuliert. Bilder auf Displays und einstellbare Lichtszenen sind die Basis. (Foto: Osram)
Der Stromschienenstrahler »Lunis 2 Track« bietet eine sehr gute Farbwiedergabe von Ra > 90. (Foto: Osram)[/caption]

Kreative Partnerschaften

Megaman zeigte erstmalig sein vollständiges Portfolio an Ersatzprodukten für Halogen-Metalldampflampen. Die »Tecoh«-Module werden mit den Systemleuchten »Zenia Modena« sowie mit den Deckenstrahlern »Zenia Carlo« und »Conxento« eingesetzt und bieten Lösungen zur Akzentuierung ausgestellter Ware sowie zur Ausleuchtung der Umgebung – ohne die Defizite vergleichbarer Metallhalogenidlösungen. Erstklassige Farbwiedergabe ist ein auschlaggebendes Kriterium für die Gestaltung einer ansprechenden Auslage im Einzelhandel. Die R9-LED-Reihe von Megaman eignet sich bestens für Einzelhändler, die die visuelle Leuchtkraft von Fleisch, frischem Obst und Gemüse maximieren möchten. Denn die Modelle steigern die Farbwiedergabe von Rottönen, so dass die Ware lebendiger und appetitlicher aussieht.

Außerdem wurden die jüngsten Partnerschaften von Megaman im Bereich dekorativer Beleuchtung mit Leuchtendesigns von Terence Woodgate und Tom Dixon vorgestellt. »…unsere Partnerschaften mit Terence Woodgate und Tom Dixon belegen, dass LED auch für höchst dekorative Umgebungen eine perfekte Wahl ist«, meint Fred Bass, Managing Director von Neonlite International Ltd, dem Markeninhaber von Megaman.

Sein Portfolio an LED-Leuchtmitteln für den Ersatz von Halogen-Metalldampflampen entwickelt Megaman kontinuierlich weiter. Auf der Euroshop stellte das Unternehmen außerdem zu den LED-Engines passende Leuchten vor. Weiteres Thema waren die auf den Farbwiedergabeindex R9 hin optimierte LED-Lampen.

Umfangreiches Strahlerprogramm

Mit einem umfangreichen Strahlerprogramm war Ridi Leuchten auf der Euroshop vertreten. Die Familien »Karo«, »Tango«, »Domino« und »Pablo« offerieren eine große Typenvielfalt für die unterschiedlichsten Beleuchtungsaufgaben. Die LED-Bestückungen reichen von 15 bis 35W. Besonders für den Einsatz im Einzelhandel eignen sich die Ausführungen mit speziellen Weißton-LEDs, die Weißtöne rein und Farben lebendig und intensiv erscheinen lässt.

Große Typenvielfalt bietet das LED-Strahlerprogramm von Ridi. Verschiedene Leistungswerte, Abstrahlcharakteristiken und ein umfangreiches Zubehörprogramm stehen bereit, um verschiedenste Beleuchtungsaufgaben in Shops zu erfüllen. (Foto: Ridi Leuchten)

Laborstudie für den Handel

Zumtobel demonstrierte an Modellen und einer Präsentation die Ergebnisse einer Laborstudie, die Zumtobel Research gemeinsam mit der Gruppe Nymphenburg, einem Beratungs- und Marktforschungsinstitut aus München, initiierte. Die Studie wurde durchgeführt, um die emotionale Wirkung von Licht auf den Kunden anhand seiner physiologischen Reaktionen empirisch messbar zu machen. Die Ergebnisse helfen bei der Entwicklung von Lichtkonzepten für den Handel, welche die Ware optimal präsentieren und das Wohlbefinden der Kunden und somit die Verweildauer erhöhen möchte. Die Forscher nutzten dazu das von der Gruppe Nymphenburg entwickelte »Limbic-Modell«, das die komplexen, emotionalen Persönlichkeitsstrukturen der Konsumenten in den Mittelpunkt stellt. Hierbei wurden die Probanden mit Hilfe eines Fragebogens in sieben verschiedene Persönlichkeitstypen eingeteilt: Ziel der Studie war, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie diese sieben Gruppen auf unterschiedliche Lichtszenarien am POS reagieren. Die gewonnenen Erkenntnisse machten deutlich, dass jede einzelne Zielgruppe individuell angesprochen werden kann. Es stellte sich ebenfalls heraus, dass es kein Lichtszenario gibt, das alle Typen gleich stark positiv berührt.

Natürlich konnte der Messebesucher sich am Zumtobel-Messestand auch über Produktinnovationen informieren. Eine von ihnen war die »liteCarve«-Reflektortechnologie. Dieser Freiformreflektor setzt das Licht einer Einzel-LED-Punktlichtquelle (CoB) zu 100% in eine homogene, rechteckige Lichtverteilung auf vertikalen Flächen um. Interessant ist dies z.B. für Displays oder Regale im Shop. Umgesetzt ist die Technologie bereits bei Strahlermodulen für den Lichtkanal »Intro«. Dieser erlaubt die Kombination verschiedener kardanisch gelagerter Strahler je nach Beleuchtungsaufgabe.

Die Gruppe "Dominance" (Performer, Disziplinierte) reagierte empfindlich auf unausgewogene Lichtkonzepte und wird am besten mit ausgeglichenen, moderaten Effekten positiv angeregt. (Renderings: Zumtobel)
Zumtobel Research und das Beratungs- und Marktforschungsinstitut Gruppe Nymphenburg haben emotionale Reaktionen von Menschen auf verschiedene Lichtszenarien im Shop untersucht. Die definierten Limbic-Types zeigten dabei Präferenzen für bestimmte Beleuchtungsprofile (v.l.n.r.): Die Gruppe »Balance« (Harmoniser, Traditionalisten und die Offenen) reagierte besonders positiv auf moderate Akzentbeleuchtung.
Die Gruppe »Stimulance« (Hedonisten, Abenteurer) zeigte die besten Reaktionen auf Lichtszenarien mit stärkeren Kontrasten, erzeugt durch Akzentbeleuchtung und eine Mischung unterschiedlicher Spots.

Für den Lichtkanal "Intro" gibt es jetzt ein Strahlermodul in "liteCarve"-Reflektortechnologie für die effiziente, homogene Ausleuchtung rechteckiger vertikaler Flächen. (Foto: Zumtobel)

Sternstunden im Retail-Lighting

RZB Rudolf Zimmermann, Bamberg GmbH, präsentierte mit den LED-Strahlern »Tarek« und »Ralite Spot S« zwei Neuheiten. Bei der Leuchte »Tarek« ist der Name Programm, denn das Wort stammt vom Arabischen ab und bedeutet so viel wie »Stern von durchdringender Helligkeit« – und das zeigt sich auch im hohen Lumenpaket: Lichtströme bis zu 4500lm, geringste Farbtoleranzen und ein brillanter Weißton. Die sternförmig angeordneten Kühlrippen machen die Leuchte zum markanten Gestaltungselement. Die Einbau-Version des Spots ist mit der Push&Play-Technologie von RZB ausgestattet – ein Magnetmechanismus lässt den deckenbündig versenkten Spot per Fingerdruck aus dem Einbauring gleiten und ermöglicht seine Neuausrichtung. Anwender freuen sich über den unkomplizierten Wechsel zwischen statischem und dreh-/schwenkbarem Licht.

Strahler mit hohen Lichtströmen präsentierte RZB: "Tarek" liefert bis zu 4500lm und kann nicht nur an der Stromschiene, sondern auch als Deckeneinbau-Variante flexibel ausgerichtet werden.

Technologisch und konstruktiv bis ins Detail durchdacht, ist der »Ralite Spot S« für hohe bis überdurchschnittlich hohe Räume. Seine LED-Module mit Lichtströmen bis zu 6000lm spenden selbst über große Distanz extrem kraftvolles und gut justierbares Licht mit geringsten Farbtoleranzen.

Strahler mit hohen Lichtströmen präsentierte RZB: Der "Ralite Spot S" generiert sogar bis zu 6000lm und empfiehlt sich damit besonders für die Beleuchtung aus großen Distanzen.

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Ausgestattet mit genau auf die jeweilige Warengruppe abgestimmten Reflektoren, setzt das LED-Band »beledi« Waren in ihren natürlichen Eigenfarben in Szene. (Foto: Bäro)

Möchte ein Kunde seine Badehose im Urlaubsambiente ausprobieren, ist auf der Leinwand ein Strand zu sehen. Die Leuchten imitieren einen strahlenden Sonnentag.

Die nächste Euroshop findet vom 5. bis 9. März 2017 in Düsseldorf statt.
Weitere Informationen unter: www.euroshop.de