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24. April 2014

Über 600 Jahre Domgeschichte

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Kapitel 1

Der Mailänder Dom ist eine der architektonisch bedeutendsten Kirchen Europas. Das Dom-Museum im Palazzo Reale erzählt die Geschichte der flächenmäßig drittgrößten Kirche der Welt – beginnend bereits vor der Grundsteinlegung im Jahr 1386 bis in die Gegenwart. Um die umfassende Sammlung, bestehend aus wertvollen Skulpturen, Malereien, Kirchenfenstern und Modellbauten des Doms, in ihrer Komplexität zugänglich zu machen, wurde das Museum für einige Jahre geschlossen und restauriert. Mit der Wiedereröffnung im November 2013 hat die Ausstellung mehr Raum erhalten und präsentiert sich – auch im Hinblick auf die Expo 2015 – in einem neuen Licht.

Auf rund 2200m2, unterteilt in 27 Säle mit 13 Themenbereichen, begibt sich der Besucher im Museo del Duomo auf eine spannende Zeitreise. Mit einer zurückhaltenden Formensprache und präzisen Anpassungsfähigkeit der Lichtlösung stellt Zumtobel die Weichen für das authentische Erleben und blendfreie Entdecken der Exponate.

Das Herzstück der Ausstellung sind die Modellbauten des Doms aus unterschiedlichen Materialien wie Gips, Bronze und Holz, darunter das größte, begehbare und zugleich älteste Modell aus Holz im Maßstab 1:20. Mit akzentuierten Bereichen aus Licht und Schatten wird das natürliche Sonnenlicht nachempfunden und das historische Modell aus dem Jahr 1519 zum Leben erweckt.

Das Herzstück der Ausstellung bilden die Modellbauten des Doms aus unterschiedlichen Materialien. Mit akzentuierten Bereichen aus Licht und Schatten wird das natürliche Sonnenlicht nachempfunden und das historische Modell aus dem Jahr 1519 zum Leben erweckt.

Diese Ausstellungsbeleuchtung basiert in erster Linie auf den effizienten LED-Strahlern »ArcosXpert«. Mit der direkt am Strahler regulierbaren Farbtemperatur und einstellbaren Wechseloptiken tragen sie der Vielseitigkeit und unterschiedlichen Farb- und Materialgebung der Exponate Rechnung. Um die Plastizität der Skulpturen herauszuarbeiten und harte Schatten zu vermeiden, wurde beispielsweise mit Weichzeichnerlinsen und akzentuiertem Licht aus verschiedenen Positionen gearbeitet. Hinzu kommt die exzellente Farbwiedergabe von Ra 94 und das UV- und IR-freie LED-Licht, das die Exponate schont. Durch ihr puristisches Design treten die Leuchten in den Hintergrund und überlassen den Exponaten die Bühne.

Während in den Ausstellungsräumen in erster Linie »Arcos Xpert«-Strahler die Inszenierung der Exponate übernehmen, kamen in den Nebenräumen die LED-Downlights »Panos Infinity« zum Einsatz sowie das Lichtbandsystem »Tecton« und die Lichtlinie »Linaria«.

Die Organisation Veneranda Fabbrica war vor über 600 Jahren mit dem Auftrag gegründet worden, den Bau des Mailänder Doms zu überwachen. Heute stellt sie in erster Linie den Erhalt und die Restaurierung sicher. Einer ihrer wohlbehüteten Juwelen ist neben dem Museum das Archiv in dem Gebäude gegenüber des Doms. Über 500000 Zeitzeugnisse und Dokumente, die bis ins Jahr 1145 zurückgehen, sind im Archiv in der Piazza Duomo 20 zu sehen. Für die lichtempfindlichen Dokumente schafft die Einbauleuchte »Perluce« ein schonendes Licht, das gleichzeitig den Mitarbeitern ideale Lichtverhältnisse für ihre Arbeit bietet.

Mit diesem Zusammenspiel von Flexibilität und Lichtqualität, der Erfüllung konservatorischer Aspekte ebenso wie der hohen Energieeffizienz überzeugte die Lichtlösung Bauherren und Architekten gleichermaßen. In einer intensiven Planungsphase und mit Hilfe mehrerer Musteraufbauten wurde gemeinsam ein individuelles Beleuchtungskonzept entwickelt, das mit einem brillanten Ergebnis begeistert.

Um die Plastizität der Skulpturen herauszuarbeiten und harte Schatten zu vermeiden, wurde mit Weichzeichnerlinsen und akzentuiertem Licht aus verschiedenen Positionen gearbeitet.

Bauherr: Veneranda Fabbrica del Duomo, Mailand, www.duomomilano.it
Architekt: Canali Associati srl, Parma
Lichtplanung: Canali Associati srl, Parma

Eingesetzte Leuchten:
– in den Ausstellungsräumen: LED-Strahler »Arcos Xpert«
– in den Nebenräumen: Downlight »Panos Infinity«, Lichtbandsystem »Tecton«, Lichtlinie »Linaria«
– im Archiv: Einbauleuchte »Perluce« von Zumtobel lighting, Dornbirn. www.zumtobel.com