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18. Februar 2014

Das Kunstmuseum Celle vergibt zum ersten Mal den Deutschen Lichtkunstpreis

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Kapitel 1

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Otto Piene (Foto) erhält den ersten Deutschen Lichtkunstpreis. Mit der Auszeichnung ehrt die Robert Simon Kunststiftung den weltbekannten Künstler für sein herausragendes Lebenswerk. Der erste Deutsche Lichtkunstpreis ist mit 10.000€ dotiert und wird künftig alle zwei Jahre verliehen. Die Preisübergabe an Otto Piene erfolgt im Januar im Kunstmuseum Celle.

Als Lichtkünstler ist Otto Piene ein Visionär mit weltweiter Strahlkraft. Der ZERO-Gründer gehört zu den international bekanntesten Lichtkünstlern aus Deutschland. Im Bereich der Lichtkunst leistete er seit den 1950er Jahren Pionierarbeit. Mit seinen Lichtballetts, Feuerbildern und monumentalen leuchtenden Himmelsskulpturen hat er die Entwicklung der Lichtkunst seit der Nachkriegszeit – nicht nur in Deutschland – entscheidend geprägt.

Geehrt wird Otto Piene von einer Institution, deren Gründer ebenfalls eine Art Pionier der Lichtkunst ist. Als Robert Simon sich 1998 »das erste 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt« patentieren ließ, war er der erste Museumsleiter in Deutschland, der in seinem Haus internationale Lichtkunst zum Schwerpunkt des Sammlungsprofils machte und das Feld mit regelmäßigen Ausstellungen systematisch auslotete. Inzwischen gehört die Lichtkunstsammlung der Robert Simon Kunststiftung zu den größten öffentlichen Sammlungen dieser Art in Deutschland.

Aktuell zeigt das Kunstmuseum Celle den ersten Teil der unter anderem durch Bundesmittel geförderten Überblicksschau »Scheinwerfer. Lichtkunst in Deutschland im 21. Jahrhundert.« mit 30 herausragenden Positionen aktueller Lichtkunst aus deutscher Produktion.

www.kunst.celle.de
www.zerofoundation.de