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18. Februar 2014

Beleuchtungskonzept für netzferne Regionen ausgezeichnet

Lesezeit: ca. 1 Minute

Kapitel 1

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Das Off-Grid Lighting Konzept von Osram ist mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt in der Kategorie »Klima- und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer« ausgezeichnet worden. Das Off-Grid Konzept hat Osram 2008 ins Leben gerufen, um Menschen in abgelegenen Regionen Zugang zu einer bezahlbaren und klimaschonenden Beleuchtung zu ermöglichen.

Entsprechend dem Triple-Bottom-Line-Prinzip werden dabei die Aspekte Wirtschaft, Soziales und Umwelt gleichberechtigt berücksichtigt: Menschen erhalten Zugang zu effizienter Beleuchtung und sauberem Wasser (Soziales), Solarenergie ersetzt fossile Brennstoffe, die für die Lichterzeugung benötigt werden und spart dabei Emissionen von Kohlendioxid ein (Umwelt). Des Weiteren werden direkt und indirekt Arbeitsplätze geschaffen (Wirtschaft).

Am Viktoriasee in Kenia entstanden in einem Projekt dazu zunächst drei solarbetriebene Energiestationen (Englisch: Hubs). Dort können Anwohner akkubetriebene Leuchten leihen und diese gegen eine geringe Gebühr wieder aufladen. Die effizienten Leuchten ersetzen Petroleumlaternen und bieten im Vergleich eine monetäre Ersparnis von etwa einem Drittel. Gleichzeitig sinken die Brandgefahr und das Potential der Gesundheitsschädigung. Neben Haushalten nutzen vor allem Fischer die aufladbaren Leuchten der Hubs.

Gemeinsam mit mehreren Projektpartnern erweitert Osram das Projekt in Kenia derzeit um fünf Hubs. Hier haben die Anwohner neben dem Ausleihen und Wiederaufladen der Leuchten auch die Möglichkeit, Mobiltelefone zu laden, ein Internetcafé zu nutzen und Trinkwasser zu kaufen, das gefiltert und mittels UV-Licht entkeimt wurde.

www.osram.de