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14. Februar 2014

Urbane Künste Ruhr präsentiert Urban Lights Ruhr in einer Limited Edition in Bergkamen

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Kapitel 1

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Urban Lights Ruhr beschäftigt sich mit künstlichem Licht im Stadtraum im Ruhrgebiet. Bei einem international besetzten Symposium am 18. und 19. Oktober 2013 stehen grundsätzliche Fragen rund um temporäre Festivals zum Thema Lichtkunst und Lichtgestaltung im Mittelpunkt. Parallel realisiert Urbane Künste Ruhr mit den beiden Künstlerkollektiven realities:united und osa (office of subversive architecture) experimentelle Lichtarbeiten in Bergkamen, eine der neun Städte des »Hellweg ein Lichtweg-Verbundes«. Urban Lights Ruhr wird realisiert in Kooperation mit der FH Dortmund, der Stadt Bergkamen, sowie dem Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna und dem Projektverbunde Hellweg ein Lichtweg.

Die Architektengruppe osa plant für Urban Lights Ruhr eine besondere Abschiedszeremonie für den zentralen Wohnturm in Bergkamen, der bereits seit 15 Jahren leer steht und Ende des Jahres abgerissen werden soll. Zwei Seiten des 60 Meter hohen Wohnturms wurden schwarz angestrichen, die als Projektionsfläche für eine Laserinstallation dienen. Die Laserinszenierung greift Szenarien der Turmgeschichte auf und simuliert seinen Abriss, bis der Turm letztendlich im Schwarz der Nacht verschwindet. Über einen temporär eingerichteten Radiokanal werden Berichte und Geschichten von Bürgern Bergkamens über den Wohnturm zu hören sein.

Das Künstlerkollektiv realities:united aus Berlin realisiert mit der Installation Sender die Choreografie eines Industrieroboters. Platziert auf dem an den Wohnturm angrenzenden Parkdeck, wird der Roboter bei Tag, Nacht und je nach Wetterlage unterschiedlich agieren. Bei Tag schwenkt der Roboter eine Fahne und bei Nacht hält er einen Leuchtstab. Wenn die Wetterlage sich verschlechtert, schützt sich der Roboter mit einem Schirm oder einem Dach.

Zu dem international besetzten Symposium am 18. und 19. Oktober 2013 kommen u.a. Manuel Abendroth (LAb[au]), Marco Canevacci (Plastique Fantastique), Jan Ehlen (RaumZeitPiraten), Mona El Khafif (CCA San Francisco und URBANlab), Didier Faustino (Mesarchitecture), Alexander Stublic (Sans façon) und Mathias Wagner K. (Hellweg ein Lichtweg). Am 18. Oktober 2013 sind die Gäste im
Rahmen eines inszenierten Dinners zu Tischgesprächen mit Künstlern und Kulturschaffenden geladen, während am 19. Oktober 2013 Fragen zur Urbanität mit Experten der Lichtkunst diskutiert werden.

Die Studenten des Masterstudiengang Szenografie und Kommunikation der FH Dortmund werden den Veranstaltungsort, ein Leerstand in den Turmarkaden in Bergkamen, szenografisch inszenieren.

Info: www.urbanekuensteruhr.de