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10. Februar 2014

Großes Marktpotential für LED-Solarleuchten

Lesezeit: ca. 1 Minute

Kapitel 1

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Über 30 Mrd. US-$ investieren Menschen, die keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz haben, jährlich in teure Lichterzeugung mit Petroleum. Bei dessen gesundheitsgefährdender Verbrennung entstehen dann über 100 Mio. Tonnen CO2. Die Problematik betrifft heute über ein Viertel der Weltbevölkerung. Dass sich dies ändert, hat sich die vor einem Jahr gegründete »Global Off-Grid Lighting Association« (GOGLA) auf die Fahnen geschrieben.

Mitglieder des Verbands präsentierten im Juni auf einem Gemeinschaftsstand während der Messe Intersolar in München neueste LED-Solarleuchten als nachhaltige, gesunde und kostengünstigere Lösung für Familien, Kleinunternehmer und Gemeinden. Für die Hersteller sollen sie sich zu rentablen Produkten entwickeln. Mit welchen Geschäftsmodellen und Vertriebskonzepten das funktioniert, welche Qualitätsrichtlinien und Entsorgungskonzepte nötig sind, erarbeitet GOGLA mit seinen Mitgliedern. Dazu gehören große und kleine Hersteller – Pioniere des Solarlichts aus Deutschland ebenso wie Startups aus Norwegen und Kalifornien. Unterstützt wird der Verband vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltbank. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurden Harry Verhaar (Philips Lighting) als Vorsitzender und Ned Tozun (d.light design) als sein Stellvertreter gewählt. Sie folgen auf Harald Schützeichel (Sun Transfer). Als Generalsekretär fungiert weiter Wolfgang Gregor, ehemaliger Chief Sustainability Officer von Osram.

Link zur Webseite:
www.gogla.org