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06. Februar 2014

Mit allen Sinnen

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Kapitel 1

Bedarfsgerechtes Licht für Wand und Decke

Bei den Leuchten »In the air« senden präzise Sensoren 360°-Signale aus, deren Echo von der Elektronik erkannt und in Licht umgesetzt wird. Dabei reagieren die Leuchten nicht nur auf Bewegung, sondern auch auf die Umgebungshelligkeit. So starten sie beispielsweise bei einsetzender Abenddämmerung auf Wunsch automatisch ein gedämpftes Wohlfühllicht. Betritt eine Person den Erfassungsbereich, regelt die Elektronik auf den vollen Lichtstrom hoch und schaltet erst nach vorgegebener Zeit wieder auf den niedrigen Helligkeitswert zurück. Bei Tagesanbruch deaktiviert sich die Leuchte komplett. Aktives Ein- und Ausschalten oder gar das Vergessen von Letzterem gehören damit der Vergangenheit an. Licht wird nur dann genutzt, wenn es wirklich gebraucht wird. Parameter wie die Leuchtdauer, die Intensität des Lichts und die Reichweite, bis zu der Bewegungen erfasst werden sollen, kann der Nutzer individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmt einstellen. Dies erlaubt eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Beleuchtungsszenarien. Ein zusätzliches Feature der Wand- und Deckenleuchte ist die Gruppenvernetzung, bei der die Leuchten per Funk miteinander kommunizieren und so für ein stimmiges Gesamtlichtkonzept sorgen. Die Leuchtenabdeckung aus Triopalglas ist mundgeblasen und sorgt für warmes, angenehmes Licht. Das Chassis, erhältlich in den Farben Schwarz und Weiß, ist mit einer ultramatten, speziell entwickelten Soft-Touch-Oberfläche veredelt. Der Korpus der »In the air« besteht aus beschichtetem Aluminium. Die Form dient gleichzeitig der Ästhetik und der optimalen Kühlung der LEDs.

In einem stufenlos einstellbaren Durchmesser von 1 bis 8 m erkennt die Leuchte "In the air", wenn Personen den Erfassungsbereich betreten.
Erfassungsradius, Ansprechschwelle für Umgebungshelligkeit und Nachlaufzeit können an der Leuchte eingestellt werden. Über den Netzschalter lässt sich das Licht ganz ausschalten.
Für die Kollektion "One" hat Produktdesigner Dorian Kurz zylindrische und kugelförmige Leuchten in verschiedenen Größen entworfen. Die Kugeln haben einen Durchmesser von 25, 30 und 40 cm. Die größte Lichtstele ist fast 1 m hoch. Die Leuchten bestehen aus säuremattiertem Triopalglas mit einem Fuß aus poliertem oder lackiertem Aluminium.

Säulen und Kugeln für Boden und Tisch

Die gleichen Sensor- und Elektronikfunktionen, nur mit anderen Parametergrenzen, bietet auch die Kollektion »One«. Die siebenteilige Leuchtenfamilie umfasst Lichtsäulen und Kugelleuchten für Tisch und Boden. Durch ihr klares, zeitloses Design, verschiedene Größen und eine Auswahl an hochwertigen Sockeln fügen sich die Modelle harmonisch in unterschiedlichste Interieurs im Wohn- und Objektbereich ein. Insgesamt können die Komponenten zu 91 verschiedenen Varianten kombiniert werden. Neben der Automatikfunktion lassen sie sich auch jederzeit über einen dezenten transparenten Schnurschalter komplett ein- und ausschalten. Highlight der Kollektion sind die Lichtsäulen »S1« und »S2«: Ihr Säulenfuß besteht aus schwarzem mehrschichtigem Glas, innen ist eine weiße Glasschicht, die das Licht nach oben transportiert. So steigt beim Hochdimmen das Licht langsam vom Boden bis zur Spitze des Glaskörpers empor und zieht sich beim Herunterdimmen wieder in den Leuchtenfuß zurück Die Leuchten der Kollektion »One« sind mit einem E27-Sockel ausgestattet.

Die "One"-Serie wird mit (Halogen-)Glühlampen oder dimmbaren Energiesparlampen bestückt. Die Sensoren erfassen in einem stufenlos einstellbaren Durchmesser von 0,5… 4 m Bewegung, Die Dämmerungseinstellung kann zwischen 2 und 2000 lx parametriert werden.

Der Lichtwürfel mit Gestensteuerung

Bei »Eyes«, der LED-Leuchtenserie mit dem Glaskubus, geht der Variationsreichtum noch einen Schritt weiter: Hier kann jede Seite des Lichtwürfels unabhängig voneinander berührungslos per Gestensteuerung aktiviert werden. Das eröffnet facettenreiche Gestaltungsspielräume beim Umgang mit Licht: direkt, indirekt, uplight, downlight oder jede andere Kombination. Der Mensch wird zum Dirigenten für diverse Lichtkompositionen. Ein integrierter Speicherchip sorgt dafür, dass beim Wiedereinschalten das zuletzt gewählte Lichtbild erscheint. Die Temperatur jeder einzelnen der 24 Hochleistungs-LEDs wird ständig kontrolliert, sodass nie eine für die LEDs kritische Temperatur erreicht wird.

Wenn alle sechs Seiten des Würfels aktiv geschaltet sind, erzeugt die Leuchte einen Lichtstrom von 620lm. Verbaut wurden 24 LEDs mit einer Lichtfarbe von 3150 K.

Doch den »Eyes«-Lichtwürfel kennzeichnet nicht nur seine ungewöhnliche Funktionalität, sondern auch die gestalterische Qualität. Genau diese Verbindung überzeugte auch die Jury des reddot design awards, die die Leuchte 2010 zu einem Gewinner des renommierten Designpreises kürte. Feinste Kantenverarbeitung des auf 1/100 mm präzise gearbeiteten Opalglaswürfels beweist höchste Handwerkskunst. Die Opalglasschicht auf der Außenseite garantiert sehr gute lichttechnische Eigenschaften, die darunter liegende 5 mm starke Kristallglasschicht sorgt in den Konturen des Würfels für interessante Lichteffekte. Der Leuchtkörper wird durch einen aus Stahl konstruierten Ständer, der mit einer eigens entwickelten gummierten Soft-Touch-Oberfläche versehen ist, gehalten. Die Ummantelung fühlt sich weich und warm an, sie ist ultramatt und zeichnet eine zeitlos elegante Linie. Auch das Kabel der Leuchte wurde speziell für dieses Produkt entwickelt. Es ist formbildend und in seiner Mattheit und Gesamtoptik dem Ständer angepasst. So entsteht der beruhigende Eindruck visueller Einheit. Ästhetisch wird dem Lichtkopf nichts als das Kabel hinzugefügt.

Die Produktfamilie umfasst drei verschieden große Steh-, eine Hänge- und eine Wandleuchte.

Lichtstrom, Lichtfarbe, Lichtrichtung per Touch

Bei »Touch«, der neuesten Leuchte von senses, sind feinfühlige Sensoren unterhalb eines Touch-Panels dafür verantwortlich, dass sich die Pendelleuchte wandelbar wie ein Chamäleon mit nur wenigen Berührungen immer wieder beliebig einstellen lässt. Eher funktionales Arbeitslicht oder warmes gemütliches Stimmungslicht zwischen 2800 K und 4000 K, die Dimmung und die Lichtrichtung (Uplight/Downlight) lassen sich frei kombinieren und stufenlos auswählen, was die Leuchte zu einem Allrounder über dem Tisch im Wohn- oder Arbeitsbereich macht. Zusätzlichen Komfort bieten zwei Programmplätze, auf denen sich favorisierte Einstellungen abspeichern und wieder abrufen lassen.

Das flache Design der »Touch« passt sich in die unterschiedlichsten Einrichtungsstile ein. Ihr Korpus besteht aus einem eloxierten Aluminiumrahmen, in den oben und unten mattiertes Glas eingelassen ist. Mit nur 27 mm Aufbauhöhe scheint die Leuchte an den beiden dünnen Aluminiumaufhängungen über dem Tisch beinahe zu schweben. Verfügbar ist ein Modell mit 95 cm und eins mit 125 cm Länge sowie Farbausführungen in Silber, Schwarz und Chrom.

Als Leuchtmittel kommen rund 500 LEDs im Inneren der Leuchte zum Einsatz. Sie haben insgesamt eine Leistungsaufnahme von 70 W. Der Hersteller gibt eine durchschnittliche Brenndauer von 50000 h an, was je nach Nutzung einer Lebensdauer von 20 bis 40 Jahren entspricht.

Technik-Know-How für Designliebhaber

senses ist eine Marke von Steinel, einem Spezialisten für die Erfassung von Präsenz und Bewegung mit Sensoren und Anbieter verschiedener Sensor-Leuchten. Die senses-Linie profitiert vom technischen Know-how von Steinel, mit ihren hochwertigen Materialien und ihrer gestalterischen Qualität adressiert sie als Premiummarke an besonders technik- und designaffine Anwender. Die Leuchten werden in Handarbeit im Schweizerischen Einsiedeln hergestellt, einem der Entwicklungszentren und Werke von Steinel.

Bei der neuesten Leuchte aus dem senses-Programm hat der Nutzer nicht nur die Wahl hinsichtlich Lichtstrom und Lichtrichtung, sondern auch bezüglich der Lichtfarbe. Er kann sie zwischen warmweißen 2800 K und neutralweißen 4000 K variieren.

Weitere Informationen:

Fotos: senses, Einsiedeln (CH), www.senses-lights.ch