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06. Februar 2014

Ausstieg aus der Magnetik-Technologie

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Kapitel 1

Tridonic steigt mit Wirkung zum 30.12.2013 aus dem Geschäft mit magnetischen Vorschaltgeräten und Transformatoren aus. Mit einem proaktiven Maßnahmenplan zieht das Unternehmen die notwendigen Konsequenzen aus der EU-weiten Beschränkung der ineffizienten Magnetik-Technologie ab dem Jahr 2017 im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie ErP.

Um einen geregelten Übergang für die Kunden sicher zu stellen, bietet Tridonic noch bis Ende Oktober die Möglichkeit, letzte Aufträge für magnetische Vorschaltgeräte und Transformatoren zu platzieren. Gleichzeitig finden Interessenten beim Hersteller umfangreiche Unterstützung beim Umstieg auf effizientere elektronische Betriebsgeräte.

»Mit dieser Entscheidung können wir uns noch stärker auf die LED-Technologie fokussieren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2012/13 haben wir den LED-Anteil am Gesamtumsatz auf 18,9% gesteigert. Aktuell steht eine ganze Generation an neuen LED-Konvertern kurz vor der Markteinführung«, erklärt Tridonic-CEO Alfred Felder.

Der Magnetik-Ausstieg bei Tridonic geht einher mit der Schließung zweier Werke in Fürstenfeld/Österreich und Melbourne/Australien. Davon sind in Fürstenfeld 102 und in Melbourne 49 Mitarbeiter betroffen. Die Tridonic-Geschäftsleitung wird nun in Abstimmung mit den österreichischen Betriebsräten und der australischen Gewerkschaft sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter erarbeiten. Als Alternative zur Schließung zum 30.12.2013 werden für das Werk in Melbourne derzeit intensive Verkaufsgespräche mit einem möglichen Investor geführt, der im Fall einer Übernahme einen Großteil der Mitarbeiter weiterbeschäftigen würde. Eine Entscheidung dazu steht zum heutigen Zeitpunkt noch aus.