News
28. Januar 2014

25 Jahre und irgendwie »anders«

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Kapitel 1

»Anders« sind bei Nimbus nicht nur die Werbekampagnen zum Thema Plagiate oder der Elektronik-Erfinder-Club für technikbegeisterte Schüler. Auch in der Firmenkantine präsentiert sich das Unternehmen eher unkonventionell: Jeden Morgen um 10 Uhr treffen sich dort alle 160 Mitarbeiter zum gemeinsamen Frühstück – der Lagerarbeiter neben dem Controller, der Designer neben dem Entwicklungsingenieur, der Lichtplaner neben dem Verpacker. Und irgendwo dort sitzt auch der Gründer, Firmenchef und Inhaber Dietrich F. Brennenstuhl…

Fest verankert in der Unternehmenskultur der Nimbus Group, deren sämtliche Unternehmensbereiche am Standort in Stuttgart-Feuerbach konzentriert sind, ist auch das Umweltbewusstsein. Sogenannte Zero-Emission- Lieferfahrzeuge fahren mit Strom von der firmeneigenen Solaranlage und über 90% der Zulieferbetriebe von Nimbus sind im Umkreis von 200km angesiedelt.

LED-Pendelleuchten der "Modul R"-Serie kommen im sanierten Hysolar-Gebäude auf dem Universitätsgelände Stuttgart-Vaihingen zum Einsatz
2009 stattete Nimbus die Hauptverwaltung von Unilever in Hamburg mit 3500 LED-Leuchten aus. Bis heute ist das Projekt eine starke Referenz für den LED-Spezialisten.[/caption]
[media type="image" id="7735" link="" caption=""]

LED-Pioniere aus’m Ländle

Die Nimbus Group wurde 1988 als Nimbus Design GmbH gegründet. Unter der Marke Nimbus fertigt das Unternehmen LED-Leuchten für den Außen- und Innenbereich; die Marke Rossoacoustic beinhaltet akustische Raumgliederungssysteme. Das eigentlich »Andere« liegt in der mutigen Entscheidung, im Jahre 2006 in eine Technologie investiert zu haben, deren Potential und Entwicklung man zu dieser Zeit schwer einschätzen konnte. Doch Firmenchef Dietrich F. Brennenstuhl setzte alles auf die neue LED-Technik und löste sich schnell von »konventionellen« Technologien und dem bisherigen Leuchtenportfolio. Seit dem Jahr 2000 beschäftigte sich Brennenstuhl, Architekt und gelernter Werkzeugmacher, intensiv mit der LED-Technologie. Die sehr kleine, effiziente und nur wenig Wärme produzierende Lichtquelle bot beste Voraussetzungen für einen Paradigmenwechsel im Leuchtenbau. Nach fünf Jahren intensiver Forschung und Entwicklung mit Zulieferern war die LED so leistungsstark und zuverlässig, dass sie reif für den Markt war.

Ein Meilenstein war im Jahr 2009 die Komplettausstattung der Hauptverwaltung von Unilever in Hamburg mit 3500 LED-Leuchten. Bis heute ist das Gebäude eine starke Referenz für das Unternehmen, das inzwischen 98% seines Umsatzes mit LEDs erwirtschaftet. Seit 2006 hat Nimbus rund 8000 LED-Projekte realisiert: Das Spektrum reicht von der Ausstattung von Wohnhäusern, Arztpraxen, Schulen oder Rathaus-Foyers, bis hin zu kompletten Bürogebäuden und großen Firmenzentralen wie die ADAC-Zentrale in München und die jüngst fertiggestellte Hauptverwaltung der Welthandelsorganisation WTO in Genf.
[media type="image" id="7737" link="" caption="Vorträge im Nimbus-Mock-Up informierten über nachhaltige und effiziente Architektur und innovative Innenräume."] Wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie ist soziales und ökologisches Engagement. Dieses Haus des Kinderdorfs »Village of Hope« in Grabouw/Südafrika wird mit Nimbus-LED-Leuchten erhellt.

BDIA-Veranstaltung im Mock-Up

Unter dem Motto »Zukunfts(t)räume« organisierte der BDIA-Landesverband Baden-Württemberg zusammen mit dem Teppichfliesen-Hersteller Interface und der Firma Nimbus am 15. November eine Führung durch das Hysolar-Gebäude auf dem Universitätsgelände Stuttgart-Vaihingen. Das Hysolar-Gebäude wurde 1987 von Behnisch & Partner realisiert und gilt als das erste gebaute Beispiel des Dekonstruktivismus in Deutschland. Seit 2009 ist hier das Visualisierungsinstitut der Universität Stuttgart zu Hause. In den letzten Jahren wurde das Gebäude von Behnisch Architekten in Kooperation mit Harder III Stumpfl saniert und mit einem Neubau ergänzt. Im Zuge der energieeffizienten Sanierung wurden über zehn Nimbus-LED-Pendelleuchten der minimalistischen »Modul R«-Serie und einige weitere Deckenleuchten von Nimbus eingesetzt.

Nach der Führung durch das Hysolar-Gebäude im Rahmen der BDIA-Veranstaltung gab es im Nimbus-Mock-Up, dem firmeneigenen Showroom und Labor, Vorträge und Diskussionen zum Thema »Nachhaltige und effiziente Architektur und innovative Innenräume«. Unter den Referenten waren Christian Bergmann, Architekt bei Werner Sobek Stuttgart, und Stefan Rappold, Partner bei Behnisch Architekten Stuttgart. Nach den Vorträgen konnten die Gäste bei leckerem Essen, Tannenzäpfle-Bier und gutem Wein die BDIA-Ausstellung »BEST OF 2013/14« mit Highlights der Innenarchitektur entdecken. Neben den ausgestellten Leuchten gab es auch einen Imagefilm zum 25. Jubiläum von Nimbus zu sehen. Und Aufmerksamkeit zog natürlich eines der Motorräder von Firmengründer Brennenstuhl auf sich. Die feuerrote »Racing Ducati 996« mit 180PS parkte zwischen den Leuchten im Showroom. Auch das ist irgendwie anders…

Weiterführende Infos

Fotos: Nimbus Group, Stuttgart, www.nimbus-group.com