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Köln erstrahlt in intelligentem Licht

23.03.2020

Kölns Straßenbeleuchtung wird innerhalb der nächsten 15 Jahre mit Intelligenz versehen und vernetzt. (Foto: Signify)

Signify unterstützt die Stadt Köln auf ihrem Weg zur Smart City. Das Unternehmen vernetzt alle 85.000 Lichtpunkte über sein Lichtmanagementsystem Interact City. Die sukzessive Aufrüstung der öffentlichen und Straßenbeleuchtung soll Kosten und Energie im Betrieb sparen und den Kölnern mehr Sicherheit und Lebensqualität bieten. Der Energieversorger Rheinenergie plant, innerhalb der nächsten 15 Jahre alle Lichtpunkte gegen intelligente Leuchten auszutauschen.

So funktioniert Interact City

Die softwarebasierte Plattform Interact City für das Internet der Dinge (IoT) vernetzt öffentliche Lichtpunkte wie Straßenleuchten miteinander. Über ein zentrales Dashboard lassen sie sich aus der Ferne steuern und überwachen. Das bietet verschiedene Vorteile für Städten und Gemeinden:

  • Der Energieverbrauch lässt sich durch die Steuerung – neben der Umrüstung auf sparsame LED-Lampen und -Leuchten – deutlich senken. Die Stadt Köln kann damit sowohl Kosten senken, als auch seinen CO2-Ausstoß um 70 % reduzieren.
  • Mit Interact City Rheinenergie einen ständigen Überblick über das gesamte System mit sämtlichen Lampen und Leuchten. Neben der Planung von Wartungen und Reparaturen stehen dem Unternehmen nun jederzeit alle Informationen und Daten der Lichtpunkte für Analysen, Berichte und Auswertungen zur Verfügung.
  • Gleichzeitig ermöglicht das System das Einbinden von Sensoren an den Leuchten, etwa zur Messung von Umweltdaten oder dem Verkehrsaufkommen und liefert damit verlässliche Daten für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.

 

Einzelne Lichtquellen im öffentlichen Raum kann die Stadt Köln künftig über eine IoT-Plattform steuern und überwachen. (Foto: Signify)

Mit Sicherheit ins rechte Licht gerückt

Ein zentraler Aspekt der Beleuchtung von Städten sind die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bürger. Dabei ermöglicht intelligente Beleuchtung nicht nur die Vorbeugung gegen Risiken durch nächtliche Aufhellung von einsamen Orten wie Parks oder Tunneln, sondern lässt sich bedarfsgerecht an besondere Anforderungen und Ereignisse anpassen.

Der Bahnhofsvorplatz in Köln: links ohne Sicherheitsbeleuchtung, rechts mit. (Foto: Signify)

Köln integriert die Beleuchtung mit Interact City in das übergreifende städtische Sicherheitskonzept. In definierten Bereichen wie dem Bahnhofsplatz, der Umgebung des Kölner Doms oder am Rhein wurde die Beleuchtung auf LED-Leuchten umgestellt und um zusätzliche Lichtpunkte ergänzt. Gleichzeitig können ereignisreiche Zeiten wie Karneval oder Silvester im Interact-System im Voraus vorgemerkt und die Leuchten mit entsprechend höherer Ausleuchtung programmiert werden. Zusätzlich lassen sich Anforderungen von Polizei und Ordnungsamt durch die zentrale Steuerung schnell umsetzen. So kann die Beleuchtung bei Bedarf sofort heller eingestellt und dadurch auf Geschehnisse, die die Sicherheit der Bürger beeinträchtigen, reagiert werden.

www.signify.com


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