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10.08.2017

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Brigitte Kowanz (Foto: Alfred Weidinger)

Die international erfolgreiche Wiener Künstlerin Brigitte Kowanz wird für ihr herausragendes Lebenswerk mit dem Deutschen Lichtkunstpreis ausgezeichnet werden. Sie ist die dritte Künstlerin, an die die Robert Simon Kunststiftung den mit 10.000 Euro dotierten Preis verleiht. Erster Preisträger war 2014 Otto Piene und zweiter Mischa Kuball 2016.

Brigitte Kowanz hat den Bildbegriff durch ihre Lichtkunstwerke erweitert. Ihre Wandarbeiten, Objekte und Rauminstallationen loten die Grenzen zwischen Immaterialität und Materialität aus. Digitale Daten werden greifbar gemacht, Zeichen, Codes und Schrift mit dem Medium Licht verknüpft. Dabei gelingt es der Österreicherin, ein integrales Verhältnis zwischen Werk, Raum und Betrachter zu kreieren.
Aktuell bespielt Brigitte Kowanz gemeinsam mit Erwin Wurm den Österreichischen Pavillon der Kunstbiennale in Venedig. Seit 1997 ist sie an der Universität für angewandte Kunst Wien Professorin für Transmediale Kunst.

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Brigitte Kowanz, aura
, 2005/2006, 
Neonröhren, Acrylglas, Spiegel, Acrylkugel: Ø 100 cm (
Foto: Alois Herrmann)

Der Deutsche Lichtkunstpreis wird im Januar 2018 im Rahmen eines Festaktes im Kunstmuseum Celle übergeben. Das 1998 als 24-Stunden-Kunstmuseum gegründete Haus beherbergt eine der umfangreichsten Museumssammlungen aktueller Lichtkunst in Deutschland.

www.kunst.celle.de | www.kowanz.com


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