Technik
Licht 9 | 2020

Univesalschnittstelle für Smart Lighting

Lichtspezialist verbindet Straßenleuchten und Sensoren

Selbstfahrende Autos, die autonom auf den Straßen navigieren, sind schon länger Thema, wenn es um die Zukunft des Verkehrs geht. Doch was wäre, wenn die Straße selbst smart wird? Im Bereich der Beleuchtung ist das mit moderner Verbindungstechnik jedenfalls möglich. Damit lassen sich schon heute die Vorteile des intelligenten Straßenverkehrs nutzen.

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Für die Beleuchtung von Fahrbahnen, Straßen, Parks und Fußwegen bieten moderne LED-Leuchten zahlreiche Optionen, um smarte Anwendungen einzubinden. So kann die Helligkeit der Leuchten gezielt an die natürlichen Lichtverhältnisse oder an das aktuelle Verkehrsaufkommen angepasst werden. Das würde nicht nur den Sehkomfort für Fahrer erhöhen, sondern könnte auch den Energieverbrauch spürbar senken und die Sicherheit im Straßenverkehr positiv beeinflusen.

Weitere Beispiele stellen die Parkraumerkennung und Statusmeldungen zum Zustand des Beleuchtungssystems selbst dar. Dank solcher Benachrichtigungen können die Verantwortlichen schneller auf Ausfälle und Probleme reagieren.

Technische Voraussetzungen für smarte Leuchten

Smarte Beleuchtung basiert auf einer Kombination aus intelligenten Sensoren bzw. Kommunikationsmodulen und Datenanalysen. Damit das Zusammenspiel zwischen dem Sensor oder dem Kommunikationsmodul und Leuchte funktioniert, ist die passende Anschlusstechnik notwendig, die beide Komponenten miteinander verbindet.

Mit der elektromechanischen Schnittstelle der Baureihe »47.121« nach Zhaga Book 18 bietet BJB eine praktische und darüber hinaus technisch ausgereifte Lösung für die Verbindung zwischen LED-Außenleuchte und Sensor oder Kommunikationsmodul. Diese standardisierte Schnittstelle ist mit zahlreichen Sensor- und Kommunikationslösungen unterschiedlicher Hersteller kompatibel.

Die »BJB-Receptacles« eignen sich für Wand und Flächenleuchten gleichermaßen. Mit ihnen können Sensoren sowohl oben, als auch unten oder seitlich an der Leuchte platziert werden – abhängig davon, welche Aufgaben erfüllt werden sollen. Je nach Anwendungsfall ist für eine ordnungsgemäße Funktion die korrekte Ausrichtung des Sensormoduls in Bezug auf die Umgebung erforderlich.

Abb.: Die standardisierte Schnittstelle für Straßenleuchten ist mit den Sensor- und Kommunikationslösungen unterschiedlicher Hersteller kompatibel. BJB

Abb.: Je nach Aufgabenstellung lassen sich Sensoren mit den »BJB-Receptacles« oben (1), unten (2) oder seitlich (3) an der Leuchte platzieren. BJB

Smarte Straßenleuchten im Einsatz

Focus Lighting aus Dänemark setzt ganz bewusst auf die »BJB-Receptacle«-Anschlussbuchse, da diese nach Aussage des Unternehmens hinsichtlich der technischen Qualität der Konkurrenz überlegen ist, insbesondere bei den Steckverbindern.

In dieser noch jungen Produktgruppe zeigt sich die jahrzehntelange Erfahung von BJB in der Verbindungstechnik. Darüber hinaus fügt sich das System bei den designorientierten Außenleuchten von Focus Lighting nahtlos in das Erscheinungsbild der Leuchte ein und wirkt dadurch nicht störend.

Abb.: In den Hafenleuchten am Peak 380 in Aarhus nutzt Focus Lighting die »BJB-Receptacles«. Foto: Jens Thybo Jens Thybo

Abb.: Auch die Straßenlaternen im Sky Park in Stockholm sind intelligent vernetzt, ohne dass es optisch auffällt. Foto: Lasse Olsson Lasse Olsson

Weitere Informationen:

Quelle: BJB GmbH & Co. KG, Arnsberg, www.bjb.com/de

Fotos und Abbildungen: soweit nicht anders angegeben BJB

Dieser Artikel ist erschienen in

Licht 9 | 2020

Erschienen am 25. November 2020