Design
Licht 8 | 2019

Strahlender Pilz

Vom Wald in den Wohnraum: Tischleuchte »Grand Cèpe«

Ein lamellenförmiger Schirm aus Glas, ein Fuß aus Metall: dieses pilzähnliche Design gab Leuchte »Grand Cèpe« ihren Namen. Bei jedem »großen Pilz« handelt es sich um ein Unikat.

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Abb.: »Grand Cèpe« findet sein Vorbild zwar draußen in der Natur, doch zeigt sich das Lichtobjekt im Innenraum von der besten Seite. Dort verbreitet es ein angenehmes, weiches Licht mit 2200K. Foto: Xiomara Bender Xiomara Bender

Pilze bilden ein eigenständiges Reich aus Organismen, dazu zählen zahlreiche Arten, zum Beispiel die Hutpilze. Ihr feines, verzweigtes Geflecht in der Erde macht den eigentlichen Pilz aus, oberirdisch ist der Fruchtkörper zu sehen. Er besteht aus einem Stiel und einem Hut, dessen Unterseite eine Struktur aus feinen Röhren oder Lamellen aufzeigt.

Seltenes Gewächs

»Grand Cèpe« kommt aus dem Französischen und bedeutet »großer Pilz«. Das von der Natur inspirierte Design entwarfen Georg Hobelsberger und Christian Weltmann für »Massifcentral«, das Label der LCB Manufactur GmbH aus Berlin.

Für ihre Leuchtenkollektionen verknüpft das Unternehmen massives Mineralglas mit LED-Technologie. Dabei werden die Glaskörper von Hand gegossen und mit einem gezielten Blasenbild gestaltet. »Grand Cèpe« zeichnet sich durch den breiten Schirm aus, der mit einem feinen Lamellenrand versehen ist. Der Metallzylinder ist angeschrägt, so dass der Glasdiffusor auf der Unterlage aufliegt. Dessen Positionierung ist frei wählbar, ob mit Blick auf die Außenhaut des Schirms oder auf die Innenseite. Das warme, dekorative Licht ist dimmbar und der Standfuß in unterschiedlichen Oberflächen erhältlich. Die Tischleuchte wurde mit dem »German Design Award Special 2019« ausgezeichnet.

Abb.: Zum transparenten, 30 cm großen Glasschirm von »Grand Cèpe« lässt sich der Metallzylinder in Schwarz, Messing matt, in Edelstahl- oder Chromfinish hochglänzend vernickelt kombinieren. Foto: LCB Manufactur GmbH LCB Manufactur GmbH

Weitere Informationen:

www.massifcentral.de

www.german-design-award.com

Autorin: Andrea Mende, freie Redakteurin, Leipzig

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