Planung
Licht 3 | 2019

Kulinarik und Entertainment an nur einem Tisch

»The Table« in Hamburg

Inspiriert vom Konzept des »Chef’s Table« sitzen die Gäste im »The Table« an nur einem einzigen Tisch und haben direkten Blick auf die Küche. Der 3-Sternekoch Kevin Fehling empfängt seine Gäste kulinarisch und ästhetisch auf höchstem Niveau. Vom Licht erforderte dieses anspruchsvolles Konzept ein exklusives Design, hohe Qualität und Flexibilität.

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Das spektakuläre Konzept von »The Table« im Hamburger Szeneviertel Hafen City ist so einmalig wie einladend. Der 3-Sternekoch Kevin Fehling empfängt seine Gäste an einem einzelnen geschwungenen Tisch, der Geselligkeit ebenso erlaubt wie Intimität. Menschlich, kulinarisch und ästhetisch soll sich der Gast aufgehoben fühlen – eine Herausforderung, der Heyroth & Kürbitz freie Architekten BDA lichttechnisch mit einem intelligenten Leuchtensystem von Occhio begegnen. Inspiriert vom Konzept des »Chef’s Table« sitzen die Gäste an einem Tisch und haben direkten Blick auf die Küche, den Ort des Geschehens. Die ausgeklügelte und in Feinstarbeit maßgeschneiderte Form des Tisches ermöglicht dabei jedem einzelnen Gast eine optimale Sicht auf Küche und Gesellschaft – Gäste wie Köche und Servicekräfte sind Teil der Inszenierung. Ob zu zweit oder als Gruppe, der lange Tisch aus dunklem Kirschbaumholz lässt in seiner besonderen, organisch anmutenden Morphologie verschiedenste Sitzkonstellationen zu und bietet je nach Wunsch Intimität oder Geselligkeit. Kevin Fehling stellt die eine oder andere Konvention auch jenseits des Tellerrandes souverän in Frage – so auch mit einem erhöhten Tisch- und Sitzniveau, das dem Gast den Dialog mit Küchenchef und Team auf buchstäblicher Augenhöhe ermöglicht. Bei der innenarchitektonischen Gestaltung wurden die Betonwände und die sechs Meter hohe Decke weitgehend unbehandelt belassen und lenken so ungeschminkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche: die feinfühlige Kunst eines der größten Köche Deutschlands und das persönliche Erleben des Gastes, der sich in erster Linie wohlfühlen soll und genießen darf.

Vom Licht erfordert solch ein anspruchsvolles Konzept nicht nur ansprechendes Design und höchste Qualität, sondern vor allem Flexibilität – drei Gründe, aus denen sich die Architekten für den Einsatz von Occhio-Leuchten entschieden. Occhio entwickelt modulare Lösungen, die auf jede Raumsituation individuell eingehen und dabei Leuchten, Licht und Inneneinrichtung in funktionale und optische Harmonie bringen. So wurden für die Beleuchtung des langen Tisches »Sento filo« Leuchten gewählt, die für eine angenehme, intime Atmosphäre sorgen und deren »perfect color« LEDs ein hervorragendes visuelles Erleben der Speisen ermöglichen. Dank der Beweglichkeit des Leuchtenkopfes lassen sich die Lichtkegel je nach Bestuhlung für jeden einzelnen Platz perfekt kalibrieren und ermöglichen eine blendfreie Inszenierung jedes einzelnen Ganges. Der restliche Raum wurde mit »io sospeso« Pendelleuchten gestaltet, die in unterschiedlichen Höhen von der Decke hängen – bei über sechs Meter Raumhöhe, eine Sonderanfertigung für den Gourmettempel. Auch sie sind mit »perfect color« LEDs ausgestattet und stellen so für Köche und Gäste gleichermaßen das optimal eingestellte Licht bereit. Hier trifft sich Qualität auf höchstem Niveau – sowohl kulinarisch als auch die Lichtatmosphäre betreffend.

Weitere Informationen:

Projekt: The Table I Kevin Fehling, thetable-hamburg.de,

Architekten: Heyroth & Kürbitz freie Architekten BDA, Hamburg, www.heyroth-kuerbitz.de

Leuchten: Occhio, www.occhio.com

Fotos: Occhio, Fotografen: Thorsten Wulff / Heyroth & Kürbitz freie Architekten BDA

Dieser Artikel ist erschienen in

Licht 3 | 2019

Erschienen am 25. April 2019