Planung
Licht 1 | 2019

Ein Haus, das weiß, was es tut

Wohlfühlhaus mit intelligenter Steuerung

Im neuen LUXHAUS | core kümmert sich das Loxone-System sicher und effizient um die vier Bausteine Beschattung, Licht, Heizung und Audio. Das intelligente Automationssystem weiß genau, was es tut und verschafft den Nutzern damit mehr Freiraum. Neben all der technischen Raffinesse, steht bei LUXHAUS das Wohlfühlen der Bewohner im Mittelpunkt.

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Abb.: Das intelligente System Loxone Smart Home vernetzt die vier Bausteine Beschattung, Licht, Heizung und Audio über ein intelligentes Gehirn, dem sogenannten Miniserver. Francisco Lopez für Luxhaus

Im Rahmen einer Presseveranstaltung im September präsentierte LUXHAUS, Hersteller energieeffizienter Wohlfühlhäuser aus Holz, sein neues Nullenergiehaus LUXHAUS | core. In der Ausstellung Eigenheim & Garten in Bad Vilbel, nahe der Mainmetropole Frankfurt, wo viele den täglichen Spagat zwischen Beruf und Familienleben meistern, erlebt man live, wie die Zukunft des Wohnens für eine Familie aussehen kann: lebendiges Wohnen in einem extravaganten Haus, das mit seiner anspruchsvollen Architektur und Technik die Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigt. Energietechnisch gehört die Familie zu den Selbstversorgern. Im Jahresdurchschnitt verbraucht das Nullenergiehaus nicht mehr Energie, als es selbst erzeugt. Die intelligente Haustechnik ist ausgefeilt, arbeitet aber als stummer Diener autonom im Hintergrund. Der hauseigene Miniserver, auf dessen Daten, Funktionen und Einstellungen nur die Bewohner Zugriff haben, nimmt der Familie viele Handgriffe ab.

In den Mittelpunkt rückt die Gemeinschaft: Offene lichtdurchflutete Räume für gesellige Zusammenkünfte bilden das Drehkreuz hin zu individuellen Rückzugsorten. Blickachsen verbinden die Räume und die unterschiedlichen Bereiche. Innen- und Außenbereiche sind architektonisch miteinander verwoben und großzügige Fensterfronten laden die Natur zu jeder Jahreszeit ins Innere des Hauses mit Wohlfühlklima ein.

Abb.: Die Wohlfühlatmopshäre im neuen LUXHAUS | core. spürt man auf den ersten Moment. In der Ausstellung Eigenheim & Garten in Bad Vilbel erlebt der Besucher die Zukunft des Wohnens für eine Familie. Francisco Lopez für Luxhaus
Abb.: Das Herzstück bildet die offene Wohnküche, die mit warmen, authentischen Naturmaterialien zum Wohlfühlklima beiträgt. Ausgewählte, hochwertige Designerleuchten ergänzen die dezent in die Decke eingebauten Strahler. Großformatige Bilder des Künstlers Frank Lippold komplettieren das Ambiente. Francisco Lopez für Luxhaus

Natürliches Licht im Fokus

Das Tageslicht spielt im neuen LUXHAUS eine besondere Rolle. Das natürliche Licht fällt in den offenen Räumen auf vielfältige Weise ein. Es ist vielleicht das sichtbarste Beispiel für die ausgeklügelte Energieeffizienz des Nullenergiehauses, denn dadurch reduziert sich nicht nur der Bedarf an künstlichem Licht. Die Heizung weiß, was die Beschattung macht – mithilfe der solaren Einstrahlung, der intelligenten Beschattung und eine auf dem Dach installierte eigene Wetterstation kann das Haus natürliche Wärme maximal nutzen und gleichzeitig den Raum vor Überhitzung schützen.

Integrierte Deckenlautsprecher für die Audiosteuerung sowie Bewegungsmelder für die nutzerabhängige Steuerung von Licht, Wärme und Sound in den jeweiligen Räumen machen Schalter überflüssig. Bei Bedarf können sämtliche Funktionen für Wohnkomfort und Energieeffizienz über ein Tablet oder Mobiltelefon gesteuert und überwacht werden.

Abb.: Ein monolithischer Küchenblock aus echtem Schiefer fungiert als skulpturaler Blickfang. Bronzefarben gespachtelte Schrankelemente mit geschlossenen Fronten greifen diese Farbigkeit auf und vermitteln Wertigkeit. Francisco Lopez für Luxhaus
Abb.: Eine seitliche Beleuchtung führt die Bewohner über die Sichtbetontreppe in das 1. OG, wo sich Bäder, Schlafzimmer und Dachterrasse befinden. Das Flachdach des OG ist komplett verglast. Hierdurch wird die Wohnküche zusätzlich mit Tageslicht versorgt. Francisco Lopez für Luxhaus

Loxone nimmt mehr als 50.000 Handgriffe ab

Um die Bausteine des Wohnkomforts und der Energieeffizienz optimal nutzen und visualisieren zu können, ist in das Gebäude ein Automationssystem der Firma Loxone installiert. Das Automationssystem bringt keine unnötigen zusätzlichen Spielereien in das Musterhaus. Es weiß selbst, was zu tun ist, und nimmt den Nutzern viele Handgriffe im Haus ab. Es kümmert sich intelligent und ohne notwendigen Eingriff um die vier Bausteine Beschattung, Licht, Heizung und Audio. Durch ein ausgeklügeltes Tree-Schaltersystem ist ein komfortables Schalten und Messen aller Vorgänge möglich und ein minimaler Aufwand an Schaltern erforderlich. Die Beschattung wird abhängig von der Art der Beschattung und der Himmelsrichtung des jeweiligen Fensters automatisch gesteuert.

Um die Beleuchtung auf das Notwendigste zu minimieren und den Stromverbrauch an dieser Stelle auf das Nötigste zu beschränken, wird diese innerhalb des Hauses über das System gesteuert und nutzerabhängig geschaltet und angepasst. Durch die Nutzung unterschiedlicher Szenen ist eine Schaltung abhängig von der Nutzung der einzelnen Räumlichkeiten möglich. Um all diese Funktionen möglichst automatisch steuern zu können, ist das ganze Haus mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Diese registrieren jede Bewegung des Nutzers und die Dauer der Raumausnutzung. Hierdurch ist eine nutzungsabhängige Steuerung des jeweiligen Raumes von Licht, Wärme und Sound abhängig von der Präsenz möglich.
Seit 2009 entwickelt Loxone Produkte für das smarte Zuhause und vertreibt diese vom österreichischen Kollerschlag aus in die ganze Welt. Über 70.000 Smart Homes in mehr als 100 Ländern hat das innovative Unternehmen bereits realisiert. Das Loxone Smart Home vernetzt alle Gewerke im Haus über ein intelligentes Gehirn, dem sogenannten Miniserver. So nimmt das Smart Home seinen Bewohnern jährlich mehr als 50.000 Handgriffe ab. Weil beispielsweise die Heizung weiß, was die Beschattung macht, das Haus verlässlich Wassereintritt erkennt, vor Sturm warnt und zum Schutz die Jalousien hochfährt. Es beschützt seine Bewohner durch intelligente Abwehrmechanismen vor Einbruch, sorgt von selbst für die richtige Wohlfühltemperatur in allen Räumen und spart gleichzeitig Energie. Dazu schaltet es stromfressende Standby-Geräte komplett ab und die Beleuchtung automatisch aus.

Abb.: Die Aufenthaltsräume werden durch ein großes Glasband, das sich auch um die Hausecken zieht, großflächig belichtet. Francisco Lopez für Luxhaus
Abb.: Highlight im Elternbad ist ein beheizter Hamam-Stein. Die Materialien vermitteln Vintage-Chic durch Marmoroptik und Fliesen in Shabby-Optik. Francisco Lopez für Luxhaus

Auch wenn das Smart Home vieles selbst kann, sind die Bewohner die »Chefs« im Haus und können etwa über den Touch-Taster jederzeit in die durchdachten Abläufe eingreifen. Alle Funktionen in einem Raum können über einen einzigen Taster bedient werden. So lassen sich per Klick auf einem der fünf Berührungspunkte etwa Licht, Beschattung und Musik steuern. Und wer von unterwegs aus wissen möchte, ob zu Hause die Fenster geschlossen sind, weil ein Unwetter aufzieht, kann über sein Smartphone oder Tablet auch aus der Ferne auf das Haus zugreifen. Das Smart Home von Loxone funktioniert aber, anders als andere Smart-Home-Lösungen, auch ganz ohne App und Smartphone, ohne Internet. Sämtliche Daten liegen sicher auf dem Miniserver der Kunden und verlassen die eigenen vier Wände nicht. Niemand außer den Bewohnern hat darauf Zugriff.

LUXHAUS | core. ist ein modernes Refugium, in dem Rückzug unter hellen und offenen Bedingungen stattfinden kann. Jedes LUXHAUS steht für ein angenehmes Wohlfühlklima mit innovativen Technologien und Materialien, ausgewählten Designs und Kunst. So finden sich auch im neuen Musterhaus Werke des Künstlers Frank Lippold in der Inneneinrichtung wieder.

Weitere Informationen:

LUXHAUS, Georgensgmünd, www.luxhaus.de

Loxone Electronics, Kollerschlag (A), www.loxone.com

Kunst: Frank Lippold, www.franklippold.net

Fotos: Francisco Lopez für Luxhaus

Dieser Artikel ist erschienen in

Licht 1 | 2019

Erschienen am 25. Februar 2019