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11.08.2017

Eine aktuelle Studie des GfK Marktforschungsinstitutes im Auftrag des Europäischen Verbandes EucoLight zeigt, dass eine gemeinsame Sammlung ausgedienter Lampen aller Typen sinnvoll ist. Dies vermeidet das Risiko, dass Verbraucher Lampen verwechseln und führt letztendlich zu einer höheren Rückgabe und Sammelquote.

Die Studie legt nahe, LEDs und andere Lampen der gleichen Sammelgruppe zuzuordnen. »Die Sammlung von alten LED- und Energiesparlampen soll für Verbraucher einfach sein«, erklärt Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle. »Als Gründungsmitglied des Europäischen Verbandes EucoLight ist unser Ziel, die Rahmenbedingungen für Altlampen und -leuchtenrecycling zu optimieren.«

Die Studie hat die Erkennbarkeit von Lampentypen sowie das Wissen über Entsorgungsorte für Altlampen bei Verbrauchern aus Spanien, Portugal, Italien, den Niederlanden, Belgien und Rumänien untersucht. Im Fall der Energiesparlampe konnten in den Ländern nicht einmal die Hälfte der Verbraucher diese als solche erkennen. Als die Befragten eine LED-Fadenlampe identifizierten sollten, erkannten nur bis zu 22% der Verbraucher diese als LED-Lampe. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verbraucher bei der Rückgabe keine Differenzierung vornehmen können und eine getrennte Sammlung zu massenweisen Fehlwürfen führen würde.

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Verbraucher aus Belgien (77%) und Spanien (74%) schnitten bei der Frage nach ihren Abgabeorten für Altlampen am besten ab. Rund drei Viertel der Verbraucher konnten dort die richtigen Rückgabeorte wie die kommunalen Sammelstellen oder Sondermüll und den Handel nennen. Eine vergleichbare Emnid-Umfrage aus Deutschland zeigt, dass 79% der Deutschen wissen, wo sie ihre ausgedienten LED- und Energiesparlampen entsorgen können.


Hier gibt es weiterführende Informationen zur GfK-Studie und hier zur Emnid-Studie.

www.eucolight.org | www.lightcycle.de | www.sammelstellensuche.de


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