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​Messen und prüfen ​

11.11.2020

​Die DIN EN 13032-4 definiert die elektrischen, photometrischen und farbmetrischen Größen der LED-Technik und legt deren Messbedingungen im Labor fest. Für Hersteller ergibt sich dadurch ein fairer Wettbewerb, mehr Planungssicherheit und exakte Messdaten. Das unabhängige Lichtlabor LumetraTec analysiert und bearbeitet für Hersteller insbesondere auch Sonderfälle und spezielle Aufgabenstellungen.​

Lichtmessung im photometrischen Labor. (Foto: LumetraTec)

Die LED verdrängt immer mehr konventionelle Leuchtmittel. Gründe dafür sind nicht nur die Effizienz, Lebensdauer und die Designflexibilität, die mit der LED möglich sind, sondern auch die Richtlinien und Verordnungen der EU-Kommission in den letzten Jahren, vor allem in Hinblick auf den Klima- und Umweltschutz. Der Einsatz der LED ist in der Allgemeinbeleuchtung nicht mehr wegzudenken. Das Potenzial der LED-Technik ist bekannt und liefert vielfältige Anwendungen.

Das Interesse an lichttechnischen Messgrößen wie Lichtstrom, Lichtstärke, Leuchtdichte, Lichtausbeute, Farbwiedergabeindex usw. wächst ständig. Aus diesem Grund ist u. a. die europäische Norm DIN EN 13032-4 »Licht und Beleuchtung – Messung und Darstellung photometrischer Daten von Lampen und Leuchten – Teil 4: LED-Lampen, -Module und -Leuchten« wichtiger denn je, da sie die elektrischen, photometrischen und farbmetrischen Größen der LED-Technik definiert und deren Messbedingungen im Labor festlegt. Diese Norm ermöglicht einen fairen Wettbewerb zwischen den Herstellern und schafft Planungssicherheit. Der Vorteil der EN DIN 13032-4 für Hersteller sind die exakten Messdaten, die es ermöglichen, gute Beleuchtungssysteme zu entwickeln und weiter zu optimieren. Im LumetraTec Lichtlabor werden photometrische und farbmetrische Größen nach dieser Norm ermittelt und anhand eines Laborberichts zur Verfügung gestellt. Der Prüfling wird mit einer stabilen Spannung im Labor bei 25 °C ± 1 °C versorgt.

LVK – Lichtstärkeverteilung als 3D-Körper mit LUMCat. (Quelle: LumetraTec)

Wenn nach der erforderlichen Einbrennzeit die Stabilisierungskriterien erreicht sind, wird die Lichtmessung gestartet. Dabei werden photometrische und farbmetrische Daten, wie Lichtstärkeverteilung, Lichtstrom, Farbtemperatur und andere wichtige Lichtgrößen mit einem Goniophotometer in Kombination mit einem Photometerkopf der Klasse L (höchste Genauigkeit) und einem Spektrometer gemessen und ermittelt. Der Kunde bekommt nach Wunsch verschiedene Auswertungsdiagramme und Tabellen, z. B. die UGR- oder Leuchtdichtetabelle zur Beurteilung der Blendung.

Für Lichtplanungen mit gängigen Lichtsimulationsprogrammen wie AGI32, DIALux und Relux werden die Messdaten in allen bekannten Dateiformaten wie EULUMDAT (LDT-Datei), IES LM63 oder CIBSE TM14 zur Verfügung gestellt. Zusätzlich können separat oder parallel zu den Lichtmessungen Erwärmungsmessungen durchgeführt werden.

Durch langjährige Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten der Lichttechnik können insbesondere Sonderfälle und spezielle Aufgabenstellungen in der Licht- und Beleuchtungstechnik analysiert und bearbeitet werden.

Weitere Informationen:
www.LumetraTec.de
www.din.de
Quelle und Abbildungen: LumetraTec, Lampertheim​


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